Neun Frauen betroffenSchiedsrichter filmt Kolleginnen heimlich beim Duschen

Die jungen Assistentinnen ahnen offenbar jahrelang nicht, dass ihr Schiedsrichter-Kollege sie beim Duschen und Umziehen filmt.
Insgesamt neun Frauen, die jüngste zu dem Zeitpunkt erst 17 Jahre alt, soll der Landesliga-Schiedsrichter aus Hannover über drei Jahre heimlich aufgenommen haben. Niemand schöpft Verdacht, bis seine Mitbewohnerin zufällig die Aufnahmen entdeckt und handelt. Zuerst hat die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ) über den Vorfall berichtet.
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Der Schiedsrichter hatte offenbar leichtes Spiel
Die Fassung behält der Schiedrichter nicht nur auf dem Platz, sondern auch bei der Zusammenarbeit mit seinen Kolleginnen, von denen er heimlich Nacktvideos macht. Während sich die jungen Assistentinnen draußen aufs Spiel vorbereiten, platziert der Schiedsrichter seine Handykamera. Das Objektiv guckt dabei unauffällig aus seiner Sporttasche, direkt auf die Duschen. „Sie haben sich regelmäßig nach den Spielen die Duschen und Umkleiden geteilt“, erklärt die Erste Staatsanwältin Kathrin Söfker von der Staatsanwaltschaft Hannover im Gespräch mit RTL.
Dieses Vorgehen wiederholt sich immer wieder. „Er war bei verschiedenen Spielen unterschiedlicher Fußballvereine eingesetzt und hat dann in der Umkleide heimliche Aufnahmen von den weiblichen Kolleginnen gemacht“, sagt Kathrin Söfker.
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Geldstrafe erhalten
Lange schöpft niemand Verdacht, doch dann entdeckt seine Mitbewohnerin die Aufnahmen zufällig auf seinem Smartphone. „Daraufhin ist sie mit den betroffenen Frauen zur Polizei gegangen und drei der Geschädigten haben Anzeige erstattet“, so Kathrin Söfker. Die Polizei handelt sofort, fährt zu der Wohnung des 28-Jährigen und beschlagnahmt sein Handy sowie einen USB-Stick. Es wird ein Strafbefehl erlassen und der Schiedsrichter gesteht. „Er ist verurteilt wegen zehn Aufnahmen, die er zwischen 2018 und 2019 gemacht hat“, erklärt Kathrin Söfker. Der Verurteilte kommt mit einer Geldstrafe von 3.500 Euro davon und legt seine Fußball-Ämter nieder.
Einige der Opfer geben sich damit nicht zufrieden und wollen ihren ehemaligen Kollegen noch auf Schmerzensgeld verklagen. Laut seiner Aussage habe er die Aufnahmen nicht weitergegeben oder ins Internet gestellt. (ise)



