Horrortat in Lörrach

Alleinerziehende Mutter kaltblütig erstochen: Kinder (6 und 14) wurden nach Mord getrennt

Frau in Lörrach erstochen
In Lörrach hat ein Mann eine alleinerziehende Mutter erstochen.
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Sahen ihre Kinder alles mit an?

Der Täter klingelte am Sonntagnachmittag. In der Wohnung in Lörrach (Baden-Württemberg) stach er mit einem langen Küchenmesser auf die alleinerziehende Mutter ein. Wie die Bild berichtet, sollen ihre Kinder zu dem Zeitpunkt daheim gewesen sein und alles mit angesehen haben. Die Tochter habe sogar noch versucht, ihre Mutter zu beschützen und den Mann wegzuschubsen. Vergeblich. Die 37-Jährige brach blutüberströmt zusammen, verstarb noch am Tatort. Inzwischen seien Bruder (6) und Schwester (14) getrennt bei verschiedenen Verwandten untergebracht worden.

Zweifel an Schuldfähigkeit des Täters

Die Zeitung beruft sich auf einen angeblichen Freund der Familie und schreibt, dass der Sohn nun bei seinem Vater wohne, seine Schwester bei der Tante. Der Vater des Mädchens war bereits gestorben. Die Polizei Freiburg wollte diese Informationen mit Verweis auf Persönlichkeitsrechte nicht kommentieren.

Der Täter sei inzwischen in eine psychiatrischen Klinik in Emmendingen eingewiesen worden. Es gebe große Zweifel an seiner Schuldfähigkeit, weshalb nun ein Sachverständiger ein Gutachten erstellen müsse, so ein Sprecher. Der 38-Jährige lebte in dem Mehrfamilienhaus in Lörrach Tür an Tür mit seinem späteren Opfer, hatte die deutsche Staatsangehörigkeit und war bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten.

Weshalb die zweifache Mutter erstochen wurde, müssen nun die Ermittlungen der Polizei klären.