Unter Leitung eines Bundeswehr-Generals

Lindner kündigt Corona-Krisenstab für diese Woche an

Der Corona-Kristenstab soll laut Christian Lindner diese Woche seine Arbeit aufnehmen.
Der Corona-Kristenstab soll laut Christian Lindner diese Woche seine Arbeit aufnehmen.
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28. November 2021 - 23:12 Uhr

General der Bundeswehr soll Corona-Krisenstab leiten

Der von der künftigen Ampel-Koalition geplante Corona-Krisenstab könnte bereits in den nächsten Tagen und damit noch vor Amtsantritt der Regierung aus SPD, Grünen und FDP seine Arbeit aufnehmen.

Christian Lindner: An der Spitze wird ein deutscher General stehen

Mit Blick auf die Corona-Bekämpfung sagte FDP-Chef Christian Lindner am Sonntagabend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt": "Dazu wird es in der nächsten Woche ja einen Krisenstab geben. An der Spitze wird ein deutscher General stehen. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Montag) ist für die Leitung des Stabes Generalmajor Carsten Breuer im Gespräch. Der 56-Jährige ist Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, das für Einsätze der Streitkräfte im Inland zuständig ist.

Auf die Einrichtung eines ständigen Bund-Länder-Krisenstabs hatten sich die künftigen Regierungspartner verständigt.

Generalmajor Carsten Breuer
Der Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben, Generalmajor Carsten Breuer (l), soll den geplanten Corona-Krisenstab leiten. Foto: Nicolas Armer/dpa
© deutsche presse agentur

Saskia Esken (SPD): Corona-Krisenstab nimmt in Kürze Arbeit auf

SPD-Chefin Saskia Esken schrieb am Sonntagabend bei Twitter, der Stab werde "in Kürze" eingerichtet. "Auch die Frage weiterer Maßnahmen, um die aktuelle Infektionswelle zu brechen, den Kollaps des Gesundheitssystems zu stoppen und eine fünfte Welle zu verhindern, wird Thema der Beratungen im #Krisenstab sein", schrieb sie. Auf Fragen von Twitter-Nutzern twitterte sie: "Bitte macht Euch doch klar, dass es die Ampel noch gar nicht gibt und wir hier in enger Abstimmung mit den Ländern _und_ der geschäftsführenden Bundesregierung agieren müssen."

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Scholz: Werden alles tun, was nötig ist

Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz von der SPD hatte am Samstag per Twitter einen "neuen, präzisen Umgang mit den aktuellen Herausforderungen" angekündigt und dabei auf den zu gründenden Krisenstab verwiesen. "Wir werden alles tun, was nötig ist. Es gibt nichts, was nicht in Betracht gezogen werden kann", versicherte Scholz. (dpa)