Jetzt hat Tochter Neele einen Hirntumor

Eine ganze Familie kämpft gegen den Krebs

Stefanie Ewald mit ihren Töchtern Neele und Lenja
© rtl.de

22. Oktober 2020 - 11:06 Uhr

Neele hat einen Hirntumor

Die tragische Geschichte der Familie Ewald aus Hamberge in Schleswig-Holstein bewegt. Vater Sebastian und der 10-Jährige Jonas haben den Kampf gegen den Krebs verloren. Mutter Stefanie (35) leidet an Brustkrebs. Jetzt wurde auch noch bei ihrer 7-jährigen Tochter Neele ein Hirntumor festgestellt.

Neele hat den Kampf bereits einmal gewonnen

Dass die 7-Jährige eine kleine Kämpferin ist, hat sie bereits bewiesen. 2014 wurde bei ihr ein Tumor im Oberschenkel festgestellt, der entfernt werden konnte. Nach dem Verlust ihres Vaters und ihres Bruders und der Erkrankung ihrer Mutter Stefanie, muss Neele nun wieder all ihren Mut und Lebenswillen zusammennehmen.

"Der Tumor wird Dich uns nehmen"

Die Aussichten scheinen diesmal aber schlechter zu sein. Der Tumor ist bösartig und nicht operabel. Und auch die Worte, die Mutter Stefanie bei Facebook findet, wirken hilflos. "Mein Herz bricht, meine Tränen können nicht mehr gestoppt werden, ich halte es nicht aus", schreibt Stefanie Ewald.

Gibt es doch noch Hoffnung?

Während Mutter Stefanie hoffnungslos scheint und den einzigen Trost wohl darin findet, dass Neele bald bei ihrem Papa und Bruder sein wird, klingt es auf der Facebookseite "Team Ewald" so, als gäbe es noch eine kleine Chance, Neeles Tod hinauszuzögern. Und zwar lebenswert, wie es in dem Posting heißt. "Team Ewald" bildet das Schicksal der Familie schon längere Zeit ab. Jetzt startet die Seite einen Spendenaufruf.

Schuld ist das Li-Fraumeni-Syndrom

Vier von fünf Ewalds sind an Krebs erkrankt, nur die jüngste Tochter ist gesund. Schuld ist das Li-Fraumeni-Syndrom, eine seltene vererbbare Erkrankung, die das Risiko auf verschiedene Tumore erhöht. Der Gendefekt hat Vater Sebastian Ewald und Neeles Bruder Jonas das Leben gekostet. Neele hat den Kampf gegen den Krebs schon einmal gewonnen. Auch wenn es jetzt hoffnungslos scheint, der Familie bleibt zu wünschen, irgendwann wieder positiv nach vorne schauen zu können.