Brustkrebs: Heilungschancen, Behandlung und richtige Vorsorge

10. September 2019 - 11:42 Uhr

Häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Über 75.000 Mal im Jahr stellen Ärztinnen und Ärzte aktuell die Diagnose 'Mammakarzinom' fest. Über 17.000 Frauen sterben jährlich an Brustkrebs. Viele können aber auch gut behandelt werden und gelten als geheilt, wenn sie die ersten fünf Jahre nach der Diagnose krebsfrei überstehen. Aber: Bei etwa jeder dritten Frau kommt der Krebs zurück und kann auch andere Organe befallen.

Aggressiver Brustkrebs kann streuen und andere Organe befallen

Besonders aggressiver Brustkrebs kann streuen und andere Organe befallen. Im Video erklärt Prof. Dr. med. Ulrich Keilholz vom Krebscenter der Charité in Berlin, wie häufig solch aggressive Krebsformen auftreten und wie man sich verhalten soll, wenn man weiß, dass in der Familie bestimmte Krebserkrankungen vermehrt auftreten.

Wie gut lässt sich Brustkrebs heilen?

Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten, wenn die Diagnose Brustkrebs feststeht: Operation, Strahlentherapie, Hormontherapie und die Chemotherapie, wenn es sein muss. Auf Grund dieser Vielzahl lässt sich Brustkrebs allgemein zu 80 Prozent heilen. Schwierig wird es allerdings bei Erkrankungen in frühen Lebensjahren, das meint ein Alter bis zu 45 Jahren. Denn dann tritt der Krebs oftmals in einer sehr aggressiven Art auf. Bei diesem Krebs in jungen Jahren tue sich die Forschung noch sehr schwer, gute Mittel zu finden, so der Experte Prof. Dr. med. Keilholz.

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Wie sorge ich gegen Brustkrebs vor?

Für junge Frauen gilt: Nehmen Sie regelmäßige Termine bei Ihrem Frauenarzt wahr. Lassen Sie sich dort zeigen, wie Sie ihre Brust selbst abtasten können. Die Krebsvorsorge beginnt dann zwischen 40 und 45 Jahren. Prof. Dr. med. Keilholz meint: "Das ist der Standard und das ist auch sinnvoll so." Wenn in der Familie bereits Brustkrebserkrankungen bekannt sind, zahlt die Kasse eine Mammografie aber auch schon eher.