Sicheres und gefahrloses Spielen

Laufgitter für das Baby: Was gibt es bei der Auswahl zu beachten?

Ein Laufgitter oder Laufstall bietet dem Baby eine geschützte Umgebung, um überall sicher und gefahrlos spielen zu können. Welche Arten von Laufgittern es gibt und was Sie bei der Auswahl und dem Kauf eines Laufgitters beachten sollten, erfahren Sie hier.
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23. April 2020 - 9:23 Uhr

Laufgitter – die sichere Spielwiese für Ihren Nachwuchs

Vor einer Generation war der Laufstall für Babys (heute spricht man mehr von Laufgitter oder Gehschule für Babys) ein übliches Babymöbel neben dem Gitterbettchen. Inzwischen sind dafür auch einige Negativbegriffe wie Babyknast und Gefängnis zu hören, was junge Eltern oft verunsichert. Die überlegen sich nun, ob sie ihrem Kind wirklich ein Laufgitter kaufen sollen. Ein Laufstall ist aber keineswegs ein Käfig für das Kind, es sei denn, er wird als solcher missbraucht, sondern er verschafft dem Kind vielmehr einen geschützten Raum, in dem es gefahrlos und unbeschwert spielen und dabei ganz in der Nähe seiner Bezugspersonen sein kann.

Unseren Laufgitter-Test und eine Liste der besten Laufgitter finden Sie hier.

Laufgitter: Welche Arten von Laufställen gibt es?

Laufgitter beziehungsweise den Laufstall für Babys gibt es üblicherweise in etwa zwei Größen: 75 × 75 Zentimeter und 100 × 100 Zentimeter. Die größeren, welche ein optimales Platzangebot bieten, sind die altbekannten Versionen komplett aus Holz, mit Holzboden und Holzgitterstäben. Da sie schwer und groß sind, verbleiben diese meist im Wohnzimmer, falls genügend Platz dafür ist.

Dann gibt es die Laufgitter, die aus einzelnen Elementen aus Holzgitterstäben zusammengefügt werden und keinen Boden haben. Diese lassen sich auch als Absperrungen vor Treppen und anderen für das Kind gefährlichen Stellen positionieren. Problematisch wird es, wenn das Kind kräftig genug ist, um dieses zu verschieben.

Welche Laufgitter gibt es noch?

Die 75 × 75 Zentimeter großen Modelle bestehen meist aus weich gepolstertem Kunststoffboden mit einem Netz aus Stoff und einem leichten Metallgestell, das auf vier Rädern problemlos von Raum zu Raum geschoben werden kann. Diese leichten Laufgitter sind allgemein einfach zusammenklappbar und können daher bequem auch zum Wochenendbesuch bei den Großeltern oder auf die Gartenparty mitgenommen werden. Das Kind hat seinen sicheren, geschützten Raum im Garten, ist aber immer mit dabei. Kauft man eine Matratze dazu, kann es auch als Reisebettchen benutzt werden. Durch den erhöhten Laufgitterboden ist das Baby optimal vor Zugluft von unten geschützt.

Was ist beim Kauf eines Laufgitters zu beachten?

Die leichten Laufgitter haben meist eine Tragkraft von bis zu 15 Kilogramm, was etwa einer Altersbegrenzung von 24 Monaten entspricht. Am besten kauft man eines mit Gütesiegel, da weiß man, dass es aus unbedenklichen Stoffen hergestellt wurde. Mit interessantem Spielzeug bestückt, wird es das Baby lieben. Der hohe Metallrand des Laufgitters eignet sich hervorragend für erste Steh- und Laufversuche. Bei den schweren Holzlaufgittern dürfen die Holzstäbe nicht so weit auseinanderstehen, dass das Baby mit einem Körperteil hindurchrutschen und sich verletzen kann. Ein eingehängtes Nestchen hilft, die Gefahr zu minimieren.