RTL-Reporterin berührt die Recherche aus persönlichen Gründen

Kreißsaal-Sterben und Hebammen-Streik: Warum hat sich noch immer nicht genug getan?

17. Oktober 2021 - 12:58 Uhr

Regierung versprach bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen

Mehr als einen Monat haben die Hebammen in Berlin gerade wieder gestreikt. Dabei hatte die Regierung schon vor zwei Jahren bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen versprochen. Damals berichtete unsere Reporterin Miriam Werning über bundesweiten Kreißsaalschließungen und schockierende Missstände gemacht. Jetzt, zwei Jahre später, hat sie nochmal nachgehakt. Und stellt sich die Frage: Warum hat sich immer noch nicht genug getan? Hebammen und Politiker geben Auskunft dazu - die sehen Sie im Video!

RTL-Reporterin arbeitet Trauma auf

RTL-Reporterin Miriam Werning berührten die Recherchen zu diesem Beitrag aus persönlichen Gründen. Sie wollte ein Trauma bei der Geburt ihres Kindes verstehen.
RTL-Reporterin Miriam Werning berührten die Recherchen zu diesem Beitrag aus persönlichen Gründen. Sie wollte ein Trauma bei der Geburt ihres Kindes verstehen.
© RTL, RTL NEWS

Unsere Kollegin Miriam Werning berührt die Recherche zu diesem Thema auch aus ganz persönlichen Gründen. Denn für sie ging es dabei auch darum, ein entstandenes Trauma bei der Geburt ihres ersten Kindes besser zu verstehen. Sieben Jahre lang hat es sie beschäftigt, sie hat an sich gezweifelt. Doch ihre Recherchen zeigen ihr, dass es bei dem, was von Geburtshelferinnen gefordert wird, nicht um Pausen, Arbeitszeiten oder um Verdienst geht. Es geht um Grundlegendes: Es geht darum, dass sie ihren Beruf überhaupt ausüben können. Nämlich die Frauen bestmöglich bei der Geburt zu unterstützen und in dieser hochemotionalen Situation Zeit und Aufmerksamkeit zu geben. (rwe/ija)

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