Hygiene-Experte klärt über Infektionsrisiko auf

Coronavirus: Wie gefährlich ist eine Gesichtsbehandlung im Kosmetikstudio?

Kosmetikstudios müssen wieder schließen.
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29. Oktober 2020 - 13:59 Uhr

Ab dem 2. November 2020 sind Kosmetikstudios wieder geschlossen

Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden ab dem 2. November 2020 wieder geschlossen, Friseure aber dürfen weiterhin Kunden die Haare schneiden. Wie hoch ist das Risiko, sich bei der Gesichtsbehandlung anzustecken? Wir haben den Hygiene-Experten Dr. Georg-Christian Zinn dazu befragt. Seine Expertenmeinung finden Sie im Video.

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Gesichtpflege auf Kosten der Gesundheit?

Besonders für Menschen mit Akne oder anderen Hautproblemen gehört der regelmäßige Termin beim Kosmetiker zur absoluten Wohlfühlroutine. Doch die muss voraussichtlich wieder einen Monat aussetzen. Warum die Corona-Gefahr im Kosmetikstudio so groß ist, erklärt Hygiene-Experten Dr. Georg-Christian Zinn.

Hygiene-Experte: Ansteckungsrisiko für den Behandelnden deutlich erhöht

Da der Kosmetiker bei der Arbeit sehr nahe am Mund seines Kunden agiert, der während der Behandlung keine Maske trägt, ergibt sich daraus vor allem für den Behandelnden eine erhöhte Ansteckungsgefahr, bestätigt uns Hygiene-Experte Dr. Georg-Christian Zinn. "Allein schon, wenn der Kunde spricht und atmet und erst recht, wenn er niesen muss, dann bekommt der Behandelnde die volle Ladung an Viren ab", so der Experte, "und das ist tatsächlich ein relevantes Infektionsrisiko." Eine Möglichkeit für mehr Sicherheit zu sorgen, könne für Kosmetiker darin bestehen, sich an den Hygiene-Maßnahmen von Zahnärzten zu orientieren. Wie das aussehen könnte, erklärt Dr. Zinn in diesem Video:

TVNOW-Doku: "Corona - Die 2. Welle"

Wie konnte es zu den vielen Corona-Erkrankten und dann zum Teil-Lockdown kommen? Mit aufwendigen Experimenten ergründen wir das in der neuen Doku "Corona - Die 2. Welle" auf TVNOW.