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Kleinkind fällt in Gullischacht - "Oh mein Gott, er ist tot"

Schreckmoment für Mutter!

Kleinkind fällt in Gullischacht - "Oh mein Gott, er ist tot"

Sohn Theo fällt in Abwasserschacht Schrecksekunde für Mama Amy

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Schreckmoment für Mutter und Sohn! Während Amy B. (23) und ihr Sohn (18 Monate) gerade auf einem Spaziergang zum Haus des Vaters sind, klappt unter dem kleinen Jungen plötzlich ein Gullideckel weg. Das Kleinkind aus Großbritannien stürzt in die Tiefe. Sofort eilt Mutter Amy zu ihm, wirft den Deckel weg, der wieder über dem Loch zugefallen ist und klettert hinab. Im Video können sie seine Rettung sehen!

Auch noch einige Zeit nach dem Unglück steht die junge Mutter unter Schock. Der britischen Zeitung „The Daily Mail“ erzählt sie: „Mein erster Gedanke war: ‚Oh mein Gott, er ist tot‘.“ Sie eilte sofort zu dem Gulli: „ich habe ihn da unten gesehen, er schrie meinen Namen. Da war Abwasser bis zu seinen Knien!“ Sie kletterte hinunter. Wie sie es geschafft hat, den kleinen Jungen dann hochzuholen, weiß sie gar nicht mehr genau: „Mein Körper hat sich gebogen, wie ich es nie zuvor getan habe – nur um ihn aus dem Abwasserrohr zu bekommen“, sagt sie.

Sofort fuhren Mutter und Sohn in ein Krankenhaus. Doch der Unfall ging glimpflich aus. Theo hatte lediglich eine leichte Gehirnerschütterung. Wie durch ein Wunder hatte er sich bei dem für ein Kind doch recht tiefen Sturz nichts gebrochen.

Doch psychisch müssen Mutter und Sohn das Ereignis wohl noch etwas verdauen: „Ich kann heute noch kaum darüber nachdenken. Es ist ein absoluter Alptraum.“ Und: „Wenn er allein gewesen wäre oder ein anderes Kind hier allein unterwegs gewesen wäre – wir hätten ihn nie gefunden. Wir hätten nicht gewusst, wo er hingegangen sein könnte. Man konnte ihn nicht einmal schreien hören, weil das Rohr schalldicht war.“

Und auch Theo hat hat noch Nachwirkungen von dem Unfall: „Mein Junge ruft jetzt immer nach mir, wenn ich nicht bei ihm bin“, erzählt die Mutter.

Die Stadt versichert derweil, dass ein solcher Unfall nicht mehr vorkommen soll: „Das ist mit Sicherheit eine sehr schlimme Situation für die Beteiligten. Ein Team von uns ist vor Ort. Wir unterstützen die Familie. Wir nehmen das Ereignis sehr ernst und unsere wichtigste Aufgabe ist es nun, diese Gegend sicher zu gestalten. Danach müssen untersuchen, was tatsächlich passiert ist.“ Bleibt zu hoffen, dass anderen Eltern dieser Albtraum erspart bleibt. (eon)