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Kita in Bochum: Junge (1) erstickt beim Mittagsschlaf an Essensresten

Kindstod durch Ersticken

Unglück in Bochumer Kita: Junge (1) beim Mittagsschlaf an Essensresten erstickt

ARCHIV - 26.01.2022, Nordrhein-Westfalen, Bielefeld: In der Garderobe in einer Kindertagesstätte (Kita) hängen Kinderjacken. (zu dpa «Kita-Gipfel berät über abgesenkte Standards») Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ein 18 Monate alter Junge ist beim Mittagsschlaf in der Kita erstickt. (Symbolbild)
frg lop cwe pil, dpa, Friso Gentsch

Tragisches Unglück in einer Kita in Bochum: Weil Speisereste seine Atemwege blockiert haben, ist ein 18 Monate alter Junge beim Mittagsschlaf erstickt. Mediziner konnten nichts mehr für das Kleinkind tun. Das Unglück ereignete sich am 21. Juni, der Junge starb nur wenige Tage später im Krankenhaus.

Er wurde nur 18 Monate alt: Ärzte konnten den kleinen Jungen nicht retten

Vor gut einer Woche wurde der kleine Junge von den Mitarbeitern der Einrichtung nach dem Mittagessen ins Bett gebracht. Zu dem Zeitpunkt gab es, wie die „Bild“-Zeitung berichtet, keinerlei Anzeichen für eine Atemnot. Nur kurze Zeit später fanden die Betreuer das 18 Monate alt Kind leblos auf, Erste-Hilfe-Maßnahmen wurden sofort eingeleitet. Zudem forderten die Mitarbeiter Rettungskräfte an, die den Jungen ins Krankenhaus brachten. Nur wenige Tage später, am 24. Juni, stellten Mediziner nach intensiver medizinischer Betreuung den endgültigen Tod des Kleinkindes fest.

Die Polizei leitete die Ermittlungen unverzüglich ein. Aus einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Bochum und des Polizeipräsidiums Bochum geht hervor, dass keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden vorliegen. Bei der Todesursache handelt es sich, wie eine am Donnerstag (30. Juni) durchgeführte Obduktion ergab, um Erstickungstod durch Speisereste. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Polizei stehen nach RTL-Informationen im engen Kontakt mit den Angehörigen, der Kindertagesstätte und auch den Eltern der anderen Kinder der Einrichtung. (vdü)