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Internet zu langsam? 5 Tipps für schnelleres WLAN

WLAN zu langsam?

5 Tipps für schnelleres Internet zu Hause

Internet zu langsam? 5 Tipps für schnelleres WLAN Jede 3. Verbindung langsamer, als im Vertrag steht

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Jeder dritte surft langsamer, als im Vertrag steht

Die Seite braucht ewig, um zu laden, der Video-Call hängt, und Film-Streams sind eine Katastrophe? Laut einer Studie der Bundesnetzagentur surft fast jeder dritte Nutzer nicht einmal halb so schnell wie vertraglich mit dem Internet-Anbieter vereinbart. Doch daran muss nicht unbedingt der Provider schuld sein – oft liegt der Haken auch beim Router oder bei den Endgeräten, zum Beispiel beim Laptop. Im Video erklären wir, was Ihr WLAN alles ausbremsen kann und zeigen Ihnen Tipps, wie Sie es wieder auf Geschwindigkeit bringen.

Internet-Geschwindigkeit korrekt? So testen Sie es

Auf der Website www.breitbandmessung.de können Kunden checken, ob ihr Internet zu Hause wirklich so schnell ist, wie vertraglich vereinbart: „Über die Breitbandmessung stellen wir ein Instrument zur Verfügung, das gewissermaßen der Beweisführung und -sicherung dient und wollen dem Kunden die Möglichkeit bieten, dem Anbieter nachzuweisen, dass der Anschluss nicht das leistet, was versprochen worden ist", erklärt Fiete Wulff von der Bundesnetzagentur.

Auch über die „Breitbandmessung/Funkloch-App“ kann das WLAN einem Speed-Test unterzogen werden. Darüber hinaus misst die Anwendung auch unabhängig von Anbieter und Technologie, wie hoch die Datenübertragungsrate bei mobilen Geräten, also Smartphone & Co., ist. Denn der Studie der Behörde zufolge kommen bei Handy-Tarifen nur 18,6 Prozent der Nutzer auf mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten Höchstgeschwindigkeit.

Ist der Router noch zeitgemäß?

Ganz klar, ohne WLAN-Router läuft daheim nicht mehr viel. Die Geräte sind mehr als schlichte Internet-Verteiler. Auch als Telefonanlage und Smart-Home-Schaltzentrale sind die Teile im Einsatz. Gute Router bieten aber nicht nur viele Funktionen, sie schützen auch zuverlässig vor Eindringlingen. Es ist sinnvoll, den Router alle drei bis vier Jahre auszutauschen – vor allem, wenn neue Datentarife gebucht werden. Denn der Router muss zum eingekaufen Datenpaket passen und technisch im Stande sein, die Leistung zu übertragen.

Fritzbox-Router von AMV
Tests haben gezeigt, dass der Fritzbox-7590-Router von AVM zu empfehlen ist. Das Gerät ist auch unser RTL-Top-Tipp, bei dem Preis und Leistung passen.
RTL/Amazon.de

Die Stiftung Warentest hat im Februar 2020 Router geprüft und ein Gerät zum Testsieger gekürt, das auch unser RTL-Top-Tipp ist: Die 🛒 Fritzbox 7590 von AVM *.

Man bekommt das Gerät des Herstellers aus Berlin für ungefähr 190 Euro. Die Prüfer bewerteten sie in allen Kriterien sehr gut (Gesamtnote 1,5), lediglich beim Stromverbrauch musste sie sich mit einem "gut" abfinden. Weniger energiehungrig sind aber auch die meisten Konkurrenten nicht. Wenn die Fritzbox 7590 ansonsten eine Schwäche hat, dann die Übertragung im 2,4-Gigahertz-Band, wo andere WLAN-Router etwas schneller sind.

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Empfehlungen unserer Partner

WLAN-Repeater sorgen für mehr Speed

Funktionsweise WLAN-Repeater
Über einen WLAN-Repeater wird das Signal verstärkt
RTL

Wer in bestimmen Räumen des Hauses nur noch schwachen WLAN-Empfang hat, kann mit 🛒 einem sogenannten "Repeater" * schnell Abhilfe schaffen: Der Router sendet das WLAN-Signal in die Umgebung, der Repeater nimmt es auf und verbreitet es weiter, sodass ein größerer Bereich abgedeckt werden kann. Was Sie bei der Installation eines WLAN-Repeaters beachten sollten, erklären wir im Video. Erhältlich sind die Geräte schon ab 30 Euro.

WLAN-Repeater: Wichtige Regeln für den Verstärker

Repeater gibt es wie Sand am Meer. Und es gibt auch klare Empfehlungen für jede Preisklasse. Es gelten aber ein paar Faustregeln, die Sie beim Kauf eines Repeaters beachten müssen. Hier sind die wichtigsten Regeln.

Frequenz:
Das WLAN-Signal kommt in der Regel in den Frequenzen 5GHz und 2,4 GHz bei Smartphones & Co. an. Achten Sie also darauf, dass der Repeater diese Frequenzen unterstützt. Im Idealfall nutzen Sie ein Modell mit "Crossband" – hier greift der Verstärker auf beide Frequenzen gleichzeitig zurück. Ein Tri-Band-Repeater mit drei Frequenzen ist nur selten sinnvoll, weniger Router unterstützen diesen Standard.

Gute Positionierung:
Positionieren Sie den Repeater dort, wo er gerade noch vollen Empfang hat. Von dort verteilt er das Signal weiter. Achtung: Sorgen Sie dafür, dass der Verstärker nicht von Möbeln & Co. blockiert wird. Nur so kann er seine Leistung entfalten.

Verschlüsselung:
Um mit aktuellen Sicherheitsstandards kompatibel zu sein, muss Ihr Repeater mit der Verschlüsselungstechnologie WPA2 arbeiten. Das ist inzwischen Standard – aber sicher ist sicher.

Mesh Repeater 2400 von AVM
Ein Repeater, wie der Mesh Repeater 2400 von AVM, erweitert das heimische WLAN bis in den letzten Winkel der Wohnung oder des Hauses.
RTL/Amazon.de

Dank ihrer komplexen Funktionsweise gehören Fritzboxen zu den besten und beliebtesten Routern auf dem Markt. Der WLAN-Verstärker des Fritzbox-Herstellers AVM enttäuscht ebenfalls nicht – im Gegenteil: Der AVM FRITZ! WLAN Mesh Repeater 2400 * ist der Nachfolger des Testsiegers von Stiftung Warentest (Test: 2018) und staubte auch bei Fachmagazinen wie Computerbild Höchstwertungen ab. Mit knapp 75 Euro zahlen Kunden einen fairen Preis – ein Schnäppchen ist das Gerät aber nicht

Alternative: DLAN statt WLAN

Funktionsweise Powerline Adapter (DLAN)
Powerline-Adapter verstärken das Signal über das Stromnetz im Haus
RTL

Wie das WLAN kommt auch DLAN ohne das Verlegen von Kabeln aus: Über einen sogenannten Powerline-Adapter * 🛒 werden Daten im Haus drahtlos übertragen – und zwar über die Stromleitung. Weitere Adapter in beliebigen Steckdosen strahlen das Signal dann in die Umgebung aus.

Die zehn besten Adapter-Modelle im Vergleich finden Sie hier.

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