Sorge rund ums GasGasfüllstand im angemessenen Rahmen - Bundesnetzagentur sieht aktuell keine Gefahr

von Patricia Brinkmann

Die Gasspeicher in Deutschland sind nur noch zu knapp 36 Prozent gefüllt. Damit steht deutlich weniger zur Verfügung als vor der Gaskrise. Experten kritisieren die Vorbereitung auf den Winter und den aktuellen Zustand.

Bundesnetzagentur sieht aktuell keine Gefahr

Die Gasspeicher sind leerer als sonst. Viele Bürger fragen sich aktuell: Reicht der Vorrat in Deutschland noch für die gesamte Heizperiode? Die Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn sieht derzeit keinen Grund zur Sorge. Auf ihrer Internetseite heißt es: „Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil. Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet. Die Bundesnetzagentur schätzt die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein […].“

Gasfüllstand unter Vorkrisenniveau

Am Mittwoch (28.01.) waren Deutschlands Gasspeicher zu knapp 36 Prozent gefüllt, also gut ein Drittel. Das ist deutlich niedriger als in den Vorjahren und zu diesem Zeitpunkt weit unter europäischem Durchschnitt. Der liegt bei rund 45 Prozent. Das Worst-Case-Szenario: Würden sich die Gasspeicher in den nächsten drei Monaten mit dem gleichen Tempo wie vor einem Jahr leeren, wären die Speicher Ende März nur noch zu fünf Prozent gefüllt, so der Vorstandsvorsitzende des Oldenburger Energieversorgers EWE.