„Integration durch Austausch“

Hartz-IV-Empfänger zum Arbeiten auf Kreta

25. Mai 2021 - 18:35 Uhr

Der Bund schickt mehrere junge Hartz-IV-Empfänger nach Griechenland.

Dort sollen sie zwei bis drei Monate arbeiten. Außerdem etwas Griechisch und Englisch lernen. Mit dem Ziel, die Menschen so besser auf dem deutschen Arbeitsmarkt integrieren zu können. Das Projekt wird auch aus Steuergeldern finanziert. Aktuell sind 20 Hartz-IV-Empfänger vor Ort. Die meisten aus Recklinghausen. Sie machen Praktika z.B. im Hotel, in der Autowerkstatt oder im Altenheim. Vier Tage die Woche. Freitags können sie einen Sprachkurs besuchen. Untergebracht sind die Teilnehmer in Apartments.

80 Prozent danach in Arbeit

Der Großteil der Hartz-IV-Empfänger nimmt die Sache offenbar ernst und sieht die Zeit als Chance. Laut des Projektleiters haben 80 Prozent von ihnen später wieder einen Job in Deutschland, gehen zur Schule oder machen eine Ausbildung.