RTL-Reporterin aus Israel berichtet über einen ganz besonderen Tag

Ich habe meine Tochter (6) impfen lassen: "Keine Nebenwirkung. Nix. Gesund"

09. Dezember 2021 - 13:46 Uhr

Tochter von Raschel Blufarb wird in Israel gegen Corona geimpft

Großer Tag für die Tochter von RTL-Nahost-Korrespondentin Raschel Blufarb. Sie wird gegen das Corona-Virus geimpft. Denn in Israel kriegen Kinder ab fünf schon seit dem 23. November den Impfstoff von BioNTech/Pfizer verabreicht. Raschels Tochter kann es kaum erwarten: "Wann kommt die Impfung?", fragt sie immer wieder beim Spielen mit Barbiepuppen. Und "Ich will schon jetzt eine Impfung, warum dauert das immer so lange?" Die Bilder vom Piks gibt es im Video.

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Raschels Tochter hat nach der Impfung gegen Corona in Israel keine Nebenwirkungen

Besonders freut sich die Sechsjährige endlich keinen Corona-Test mehr machen zu müssen, einfach so ins Schwimmbad gehen zu können. Und dann geht es endlich los, ins Impfzentrum. Ein bisschen Respekt scheint das Mädchen dann doch vor der Nadel zu haben "Ich will auf Mama sitzen", sagt sie kurz vor dem Piks. Nach ein paar Sekunden ist dann alles vorbei: erleichtertes Lachen bei der Kleinen "War nicht schlimm", sagt sie tapfer. Es gehe ihr gut, lediglich der Arm tue ihr weh.

Aber dann gibt es eine fette Belohnung: Zuerst ein Eis, dann geht es auf den Spielplatz. Außer Schmerzen an der Einstichstelle ist alles paletti. Die Tochter von Raschel schlägt sogar ein paar Räder auf dem Spielplatz. Später ist sie ein wenig müder als sonst, das war's.

Raschel Blufarb: So werden die Kinder in Israel gegen Corona geimpft
Raschel Blufarb: So werden die Kinder in Israel gegen Corona geimpft
© RTL

Kinder in Israel kriegen kleinere Menge Impfstoff gegen Corona als Erwachsene

Die US-Arzneimittelbehörde "FDA" hatte bereits Ende Oktober eine Notfallzulassung des Impfstoffes von Biontech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren erteilt. Als Dosis für diese Altersgruppe empfahl die Behörde zehn Mikrogramm, dieselbe Menge soll nun auch in Israel gespritzt werden. Das sind zwei Drittel weniger als bei Erwachsenen. Für Kinder ab zwölf Jahren und Erwachsene sind 30 Mikrogramm vorgesehen. (jmu)