Im Podcast "heute wichtig"

Kann Friedrich Merz die Union retten?

Friedrich Merz, ist Wirtschaftsexperte in der CDU.
Friedrich Merz, ist Wirtschaftsexperte in der CDU.
© deutsche presse agentur

11. Oktober 2021 - 11:00 Uhr

Wo ist Olaf Scholz?

Wo ist eigentlich Olaf Scholz – immerhin wird er mit höchster Wahrscheinlichkeit Bundeskanzler. Was verspricht sich Markus Söder davon, wenn er weiter gegen Armin Laschet stichelt? Und wie geht es jetzt weiter mit Sebastian Kurz? Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke analysiert die Situation.

Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke kann Scholz' Verhalten nachvollziehen

Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke kann am Abtauchen des SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz nichts Ungewöhnliches erkennen, im Interview bei "heute wichtig" sagt er: "Herr Scholz muss sich nicht zeigen, Herr Scholz macht das geschickt, er taucht ab und lässt die Dinge auf sich zutreiben oder laufen. Denn mehr Glück kann Hans – Olaf Scholz – im Glück nicht haben." Und während Olaf im Glück abtaucht, quälen Laschet im Unglück ganz andere Probleme. Seine "Übergangslösung" wird nicht aufgehen, macht macht Albrecht von Lucke klar, der selbst Redakteur der Monatszeitschrift "Blätter für deutsche und internationale Politik" ist. Denn mit Blick ins Jahr 2022 ist klar, die Union braucht eine starke Führungsfigur! Denn dieses 2022 wird mit vier Landtagswahlen ebenfalls sehr wichtiges und entscheidendes Jahr. Als Kandidaten werden viele gehandelt, von Lucke sieht einen klaren Favoriten: "Es spricht ganz ganz viel für Friedrich Merz, um es auf einen Punkt zu bringen."

Künstliche Intelligenz komponiert wie Beethoven

Sie schlagen die weltbesten Schachspieler, schreiben Gedichte und malen Gemälde, die für hunderttausende Euro versteigert werden: Künstliche Intelligenzen. Jetzt hat ein Computer Beethovens 10. Sinfonie, die er selbst nicht fertigstellen konnte, zu Ende komponiert. Ein Team aus Musikwissenschaftlern und Programmierern hatte dafür einen Computer mit Musik von Beethoven und Zeitgenossen gefüttert, um der Maschine beizubringen, so zu komponieren wie Beethoven. Am vergangenen Samstag wurde das Ergebnis dann uraufgeführt und unter jeder Menge Applaus für gut befunden. Die Beteiligten betonten jedoch, dass es sich um ein Experiment handle und es nicht darum gehe, Beethovens Einzigartigkeit anzuzweifeln. Man wolle vielmehr aufzeigen, wie kreative Zusammenarbeit von menschlicher und Künstlicher Intelligenz funktionieren könne.