Illerkirchberg bei Ulm

Brutale Attacke auf zwei Mädchen - Mann verletzt Schulkinder schwer

05.12.2022, Baden-Württemberg, Illerkirchberg: Einsatzkräfte begutachten einen Tatort in Illerkirchberg (Alb-Donau-Kreis). Ein Mann soll dort zwei Mädchen auf dem Schulweg angegriffen und schwer verletzt haben.      (zu dpa «Zwei Mädchen auf Schulweg
In Illerkirchberg bei Ulm: Brutale Attacke auf zwei Mädchen - Mann verletzt Schulkinder
miu tba, dpa, Ralf Zwiebler

Sie waren auf dem Weg zur Schule in Illerkirchberg bei Ulm – doch dort kamen die beiden Mädchen nicht an. Ein Mann hat die beiden am Montag brutal angegriffen und schwer verletzt. Eines der Mädchen erlag seinen Verletzungen.

Video: 14-Jährige nach Angriff in Illerkirchberg tot

Mann attackiert Schulkinder in Illerkirchberg Mädchen (14) nach Angriff tot
01:20 min
Mädchen (14) nach Angriff tot
Mann attackiert Schulkinder in Illerkirchberg

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05.12.2022, Baden-Württemberg, Illerkirchberg: Einsatzkräfte begutachten einen Tatort in Illerkirchberg (Alb-Donau-Kreis). Ein Mann soll dort zwei Mädchen auf dem Schulweg angegriffen und schwer verletzt haben.      (zu dpa «Zwei Mädchen auf dem Schu
Zwei Mädchen auf dem Schulweg angegriffen
miu, dpa, Ralf Zwiebler

Der Beschuldigte habe die Mädchen gegen 7.30 Uhr auf der Straße in einem Wohngebiet attackiert, sagte ein Sprecher der Polizei. Wie alt die beiden sind, wo und auf welche Weise sie verletzt wurden, ließ er offen. Auch ob eine Waffe im Spiel war, blieb zunächst ebenso unklar wie die Antwort auf die Frage, wer die Rettungskräfte alarmiert hatte.

Der mutmaßliche Täter soll nach dem Angriff in ein benachbartes Wohnhaus geflüchtet sein. Die Polizei traf in dem Haus auf drei Menschen. „Wir gehen davon aus, dass darunter auch der Täter ist“, sagte ein anderer Polizeisprecher. Der Einsatz sei abgeschlossen. Dabei habe ein Spezialeinsatzkommando unterstützt. Es gebe keine Gefahr für die Bevölkerung, gab der Sprecher Entwarnung.

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Die Beamten wollten die Festgenommenen nun befragen. Um wen es sich dabei konkret handelt, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Auch ob der mutmaßliche Täter in dem Haus, in das er flüchtete, wohnt und ob er die anderen Menschen kennt, sei Teil der anstehenden Ermittlungen. Gleiches gelte für ein mögliches Motiv des Angreifers.

Die Attacke auf die Mädchen hatte nach Polizeiangaben auch keine Auswirkungen auf eine benachbarte Grundschule. „Es gab entgegen von Gerüchten keinen Amokalarm in einer Schule“, sagte der Sprecher. Die beiden Verletzen seien auch nicht im Grundschulalter.

Den Tatort selbst hatten die Einsatzkräfte nach dem Vorfall mit rot-weiß-gestreiftem Flatterband abgesperrt. Zur Spurensicherung waren Menschen in Ganzkörper-Schutzanzügen vor Ort. (rsa/ tgo/dpa)