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Hund gibt Besitzerin Kopfnuss und versetzt sie ins Koma: Backenzähne zerschmettert

Voll auf die Zwölf!

Schock nach Kopfnuss von Hund: Besitzerin ins Koma versetzt

Erin Stevenson und ihre Hündin Skyy
Erin Stevenson und ihre Hündin Skyy. Bei einem ihrer Balgereien springt die Hündin ihr ans Kinn, nur wenig später liegt Stevenson auf der Intensivstation!
Kennedy News

Kuschelzeit mit dem eigenen Hund kann sooo schön sein! Zumindest normalerweise. In diesem Fall endet sie auf der Intensivstation. Und all das nur, weil Hundedame Skyy vor Übermut sprang, was das Zeug hielt. Statt eines Happy Ends gab es für Skyys Besitzerin einen Aufenthalt auf der Intensivstation.

Skyys Kopfnuss befördert ihre Halterin auf die Intensivstation!

Wie die Nachrichtenagentur „Kennedy News“ berichtet, spielt Erin Stevenson aus Illinois gerade mit ihrer fünfjährigen Hündin Skyy im Garten, als es zu dem Unfall kommt. Ihr Vierbeiner freut sich über die gemeinsame Zeit mit der Halterin so sehr, dass er wie ein Flummi über den Rasen springt. Doch einer von Skyys Sprüngen geht daneben, und die Hündin springt Stevenson mit Karacho von unten gegen das Kinn. „Es tat weh, aber ich habe mir nichts dabei gedacht“, sagt Stevenson dem Nachrichtenportal „Kennedy News“. Zwei Tage später jedoch habe sie starke Halsschmerzen bekommen.

Mitten in der Nacht dann der Schock: „Ich wachte um drei Uhr morgens auf und konnte nicht mehr schlucken. Mein Gesicht war auf der einen Seite richtig geschwollen“, erinnert sich die Hundehalterin. Der CT-Scan bleibt ergebnislos, da die Ärzte im Krankenhaus jedoch befürchten, dass Stevensons Luftröhre zuschwillt, versetzen sie die 41-Jährige schließlich ins künstliche Koma und schließen sie an ein Beatmungsgerät an.

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Was sie in dem Moment noch nicht weiß: Skyy hat bei ihrem Sprung zwei von Stevensons Backenzähnen zerschmettert, die sich anschließend entzündet und einen Abszess gebildet hatten. Daher auch die Schwellungen im Hals und im Gesicht. Während Stevenson also weiterhin im Koma liegt, entfernen die Ärzte die Überreste der Backenzähne, schneiden den Abszess heraus und pumpen Wundflüssigkeit ab. „Skyy wusste natürlich nicht, wie viel Ärger sie mir bereitet hat“, sagt Stevenson, „aber mein Mann erzählte mir, sie habe geahnt, dass irgendetwas nicht okay war .“

Immerhin: Stevenson geht es jetzt, knapp vier Monate nach dem Unfall, deutlich besser. Sie könne ihren Mund noch nicht komplett bewegen, doch das Schlimmste sei vorbei. Ihre Hündin würde sie trotz alledem nicht hergeben: „Sie kann ihre Freude einfach nicht kontrollieren“, so Stevenson „Sie bringt sich damit manchmal in doofe Situationen. Ich würde sie trotzdem nicht ändern wollen.“ (jbü)

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