Hoffnung bei Alzheimer & Co.

Bahnbrechende Entdeckung: Unser Gehirn kann sich selbst heilen!

Unser Gehirn kann sich selbst heilen! Hoffnung bei Alzheimer
02:09 min
Hoffnung bei Alzheimer
Unser Gehirn kann sich selbst heilen!

30 weitere Videos

Sich nicht mehr erinnern zu können, alles zu vergessen – diese Vorstellung macht vielen große Angst. Doch es gibt Hoffnung bei Alzheimer und anderen Krankheiten, die das Gehirn betreffen. Welche bahnbrechende Entdeckung Forscher aus Hessen gemacht haben – im Video!

Dendriten - unsere Telefonkabel im Kopf

Dendritische Konstanz – dieser Fachbegriff verspricht Großes: Er kann der Schlüssel in unserem Gehirn für den Kampf gegen Alzheimer & Co, sein. Dendriten sind wie Telefonkabel in unserem Kopf, sie geben Informationen weiter und verarbeiten sie. Diese Abschnitte unserer Nervenzellen schrumpfen bei Krankheiten wie Demenz Alzheimer – ABER sie können sich an die Verkürzungen anpassen und weiter ohne Verluste arbeiten.

Lese-Tipp: An welchen Anzeichen erkennt man eine Alzheimer-Erkrankung?

Die Forscher vergleichen die Leistung der Dendriten mit einer Minigolfbahn: Wenn der Minigolfer plötzlich zu schwach/klein ist, den Ball ins Loch zu bringen, passt sich die Bahn an: Sie schrumpft oder wird flacher. So kommt der Ball/ die Information
Die Forscher vergleichen die Leistung der Dendriten mit einer Minigolfbahn: Wenn der Minigolfer plötzlich zu schwach/klein ist, den Ball ins Loch zu bringen, passt sich die Bahn an: Sie schrumpft oder wird flacher.
RTL

Sport und Bewegung fördern Selbstheilung

Tolle Nachrichten: Ein Patient kann sich selbst heilen. Das hat das Forscherteam rund um Dr. Hermann Cuntz, Wissenschaftler des Frankfurter Ernst Strüngmann Institutes,Thomas Deller vom Fachbereich Anatomie der Goethe-Universität Frankfurt und Peter Jedlicka vom 3R-Zentrum der Justus-Liebig-Universität in Gießen herausgefunden. Die Veränderungen im Gehirn müssen sich nicht negativ auf das Gedächtnis auswirken. Und diese Selbstheilungskräfte können wir selbst aktivieren – mit Sport und Bewegung.

Thomas Deller, Humanmediziner der Universität Frankfurt, bestätigt: „Regelmäßige sportliche Aktivität wie Laufen oder Fahrradfahren hat positive Auswirkungen auf die Krankheit und kann möglicherweise den Krankheitseintritt und den Verlauf verzögern.“ (gmö)