Aus dem Kriegsgebiet nach Olympia

Wael Shueb ist die Karate-Hoffnung für Tokio

08. April 2021 - 18:01 Uhr

Mit Durchhaltevermögen und Fleiß

Seit sechs Jahren lebt Wael Shueb in Deutschland. Er kommt ursprünglich aus Syrien, floh vor dem Krieg nach Deutschland und stand erstmal vor dem Nichts. Doch er hat sich durchgekämpft – im wahrsten Sinne des Wortes. Wael Shueb ist die Karate-Hoffnung für die diesjährigen Olympischen Spiele in Tokio. Er wird unter der Flagge eines internationale Flüchtlingsteams an den Start gehen. Wie er sich hochgekämpft hat und welche Wünsche er für die Zukunft hat, sehen Sie im Video.

Vom Jugendtrainer zum Sport- und Fitnesskaufmann

Bereits 2016 hat RTL Wael besucht. In seiner Heimat war er syrischer Karate-Meister, der Sport hilft ihm, in seiner neuen Heimat Deutschland Fuß zu fassen. Er arbeitet als Karate-Jugendtrainer in Eppertshausen, lernt nebenher deutsch. Nach einem Praktikum in einer Autowerkstatt, absolviert er eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Ernes Kalac, der Präsident des Kampfsportvereins, hilft Wael Kontakte zu knüpfen und sich beruflich fortzubilden. Für ihn ist der Sport das Mittel für eine erfolgreiche Integration: "Sport öffnet die Türen. Sport spricht alle Sprachen. Sport ist Integrationsweltmeister."

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