2019 M01 4 - 14:49 Uhr

Alles nur heiße Luft?

Fettarm und dennoch knusprig – das sollen Heißluftfritteusen leisten. Der aktuelle Test von "Stiftung Warentest" wird da vielen gar nicht schmecken: Der Testsieger schneidet nur mit "befriedigend" ab.

Vier Geräte sind "mangelhaft"

Das Versprechen ist groß: Bei bis zu 90 Prozent weniger Kalorien sollen knusprig frittierte Pommes oder Hähnchenkeulen genauso schmecken, wie mit der fettigen Vollfritteuse. Wie Heißluftfritteusen eigentlich funktionieren, erfahren Sie hier.

Doch dieses Versprechen scheint für die Anbieter eine Nummer zu groß zu sein. Das Testergebnis ist enttäuschend. Vom beworbenen Alleskönner sind die Geräte weit entfernt. Vier der Geräte bekommen immerhin gute Pommes Frites hin.

Viele Verbraucher wollen mit ihren Heißluftfritteusen besonders knusprige Pommes Frites frittieren - das ist allerdings nicht ganz ungefährlich. Die Gefahr lauert im Acrylamid, einem in großen Mengen krebserregenden Stoff. Acrylamid entsteht, je länger und heißer Pommes, Kekse und Chips frittiert werden.

Gefährlich und wenig vielseitig

Doch heiß werden viele der getesteten Geräte leider an den falschen Stellen. Statt die Lebensmittel im Inneren knusprig zu frittieren, können sich Verbraucher an zu heißen Außenstellen verbrennen.

Mit der Vielseitigkeit der Geräte wird geworben – allerdings sollte hier Qualität vor Quantität zählen. Denn laut Test schaffen manche Geräte einige Speisen gut, andere dafür überhaupt nicht.

Das sind die Top 3

Philips Airfryer HD9220 für 121 Euro (Befriedigend 3,0)

Profi Cook PC-FR 1147 H für 71,50 Euro (Befriedigend 3,0)

Gourmetmaxx für 77,50 Euro (Befriedigend 3,0)

Das sind die Flop 3

Tefal Actifry Original FZ7100 für 108 Euro (Mangelhaft 5,5)

Tefal Actifry Genius XL AH9600 für 228 Euro (Mangelhaft 5,5)

De'Longhi Multifry FH1394/2 für 201 Euro (Mangelhaft 5,5)

Sicherheit und Qualität sind die größten Probleme

Insgesamt vier der getesteten Heißluftfritteusen schnitten im Test mit "Mangelhaft" ab. Hier konnte nicht nur Sicherheitsmängel festgestellt werden, sondern auch die Qualität der frittierten Produkte ließ zu wünschen übrig, da im Kern nicht die nötige Temperatur erreicht wurde, um Krankheitserreger abzutöten.

Weitere Details und alle getesteten Geräte finden sie auf test.de.