Besitzerin lässt verletzten Schüler zurück

Hunde-Attacke: Boxer-Mischling zerfetzt Schüler das Gesicht

Ein Hund fletscht die Zähne (Symbolbild)
Ein Hund fletscht die Zähne (Symbolbild)
© deutsche presse agentur

16. September 2021 - 12:58 Uhr

Schüler nach Hundeangriff im Krankenhaus

In Hagen wurde bei einer Hunde-Attacke ein 17-jähriger Schüler schwer verletzt. Der Junge traf in seiner Schulpause auf eine Hundebesitzerin und wollte - trotz Warnung - den Hund streicheln. Der Boxer-Mischling biss sofort zu. Mit schweren Gesichtsverletzungen musste der Schüler ins Krankenhaus. Hund und Frauchen ergriffen die Flucht – ohne zu helfen! Die Polizei sucht jetzt nach weiteren Zeugen.

Er wollte den Hund nur streicheln

Der 17-jährige Schüler war mit einem Mitschüler in der Pause in der Nähe der Eugen-Richter-Straße (Hagen) unterwegs. Dort traf er auf die Hundebesitzerin. Als er den schäferhundgroßen Boxer-Mischling streicheln wollte, gab die Frau offenbar ihr OK. Warnte aber, dass der Hund zubeissen könnte.

Im nächsten Moment war es schon zu spät: der Hund biss dem Jungen direkt ins Gesicht. Doch anstatt zu helfen, lief die Besitzerin mit dem Hund davon und ließ den schwer verletzen Jungen zurück.

Besitzerin flieht und lässt verletzen Jungen zurück

Der Schüler musste mit schweren Verletzungen im Krankenhaus eingeliefert werden und brachte den Fall erst Tage später zu Anzeige. Fast eine Woche nach dem Unglück meldetet sich dann die Besitzerin bei der Polizei. Gegen sie läuft jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen unterlassener Hilfestellung und fahrlässiger Körperverletzung.

Die Polizei in Hagen sucht weiter nach Zeugen, die sich am Donnerstag (9. September) gegen 11:35 Uhr während dem Vorfall in der Nähe der Eugen-Richter-Straße (Hagen) aufgehalten haben.

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