Grausamer Fall von Tierquälerei in Österreich

Hund Liam geknebelt, gefesselt und in Brunnen geworfen

Bild von Border Collie Liam aus Österreich
Zwei Tage lang suchte Christian Rezucha seinen geliebten Border Collie Liam. Nun die traurige Gewissheit.
Facebook/Chris Firebird

Brutale Tierquälerei in Österreich: Nachdem Christian Rezucha aus Altlengbach seinen Border Collie Liam zwei Tag verzweifelt gesucht hat, findet er ihn tot in seinem eigenen Brunnen. Allein hineingefallen ist der arme Hund wohl kaum. Denn sein sein Körper war gefesselt und geknebelt.

Österreich: Border Collie Liam gefesselt in Brunnenschacht geworfen

Noch am Dienstag meldete Christian Rezucha aus Österreich seinen Border Collie bei der Polizei als vermisst, in der Hoffnung, dass er seinen Liam lebendig wieder sieht: „Meine Lebensgefährtin hat mich angerufen und mir gesagt, dass der Hund auf einmal weg ist. Er dürfte über den Gartenzaun gesprungen sein“, schildert Rezucha im Interview mit dem ORF.

Die beiden suchen überall nach ihrem Vierbeiner, gehen alle umliegenden Wälder ab. Doch ihr Hund bleibt verschwunden. Zwei Tage später, am Donnerstag, dann laut „ORF“ die schreckliche Wende. Der Hundebesitzer findet Kratzspuren auf dem Betondeckel des Brunnenschachts in seinem Garten. „Die Sonne hat genau reingestrahlt und daher habe ich gesehen, dass ganz unten ein Tierkörper liegt“, erzählt Rezucha gegenüber dem ORF. Wenig später die traurige Gewissheit: „Wir haben dann hineingeleuchtet und dann habe ich schon vermutet, dass das mein Hund ist.“

Polizei in Österreich bittet um Hilfe aus der Bevölkerung

Die Feuerwehr holt das Tier aus dem Schacht und offenbart Grausames: Die Pfoten und die Schnauze von Liam sind mit einer Paketschnur und einem Klebeband zusammengebunden. „Wie kann ein Mensch nur so sein und auf einen wehrlosen Hund losgehen?“, so Rezucha gegenüber dem ORF.

Laut „oe24“ soll Liam sogar gefoltert und dann hilflos in den Schacht zum Ertrinken geworfen worden sein. Auch die österreichische Polizei spricht in einer Mitteillug von einem besonders schrecklichen Fall von Tierquälerei. Sie bittet jetzt um Hilfe aus der österreichischen Bevölkerung, damit Liams Peiniger gefunden werden kann. (jmu)