Opfer glaubte an die gemeinsame Liebe

Giftmord im Kongo! Freund tötet Lehrer und verfüttert ihn an Krokodile

Mark C. wurde wohl von seinem Freund vergiftet und dann an Krokodile verfüttert.
Mark C. wurde wohl von seinem Freund vergiftet und dann an Krokodile verfüttert.
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Er dachte, er hätte seine Liebe gefunden. Doch sein engster Vertrauter nahm ihm wohl das Leben. Ein australischer Lehrer kam vor sechs Jahren in den Kongo, um dort zu unterrichten. Dort lernte er auch seinen Partner Clement kennen. Doch genau der soll ihn erst vergiftet und dann an Krokodile verfüttert haben.

Vergiftet und an Krokodile verfüttert - war Geld der Auslöser?

Mark C. (56) soll schon vor sechs Jahren nach Afrika gezogen sein. Dort habe er Kinder an der American International School unterrichtet. Seine Fächer: Englisch und Musik. Später sei er an die Frech Consular School gewechselt, das berichtet „Daily Mail“. Er lebte wohl mit seinem Freund Clement B. zusammen.

Im Oktober 2022 änderte sich die Situation plötzlich – Mark C. sei nicht mehr zu erreichen gewesen, berichtet sein Bruder Darren, der in Australien lebt. Er habe sich Sorgen gemacht und die Behörden verständigt, weil der Kongo ohnehin für Konflikte bekannt sei. Offenbar befürchtete er damals schon, Mark könnte Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein. Was er nicht ahnte: Sein Schwager in Spe ist der mutmaßliche Killer. Der Grund für die grausame Tat soll Geld sein.

Lehrer Mark wollte die Welt verbessern: Er unterrichtete im Kongo.
Lehrer Mark wollte die Welt verbessern: Er unterrichtete im Kongo.
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Mutmaßliche Mörder warfen Lehrer wohl in Fluss

Offenbar machte Mark einen fatalen Fehler: Er eröffnete seinem Lover Clement, dass er nach Australien zurückkehren wollte, das schreibt die Zeitung. Doch damit war der offenbar so gar nicht einverstanden. Er soll befürchtet haben, ohne seinen Freund in Armut leben zu müssen. Zog er dann grausame Konsequenzen? Laut „Daily Telegraph“ hat der Mann bei der Polizei gestanden, seinen Mark gemeinsam mit einem Komplizen vergiftet zu haben. „Nachdem er das Gift getrunken hatte, schlief er ein und nach ungefähr 35 Minuten war er tot“, soll B. gestanden haben. Danach sollen sie einen Fahrer gerufen und die Leiche ihres Opfers in einen „krokodilverseuchten“ Fluss geworfen haben.

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Nach grausamem Giftmord: Marks Familie ist am Boden zerstört

Die Familie des getöteten Lehrers zeigt sich unterdessen schockiert. „Wenn es ein Unfall oder eine Krankheit gewesen wäre, wäre es einfacher, sich damit abzufinden“, sagt Darren. „Aber die Tatsache, dass sie ihn getötet und an Krokodile im Meer verfüttert haben, bringt uns um.“ Es sei schlimm für die Familie, dass sie Mark nicht nach Hause holen könne. Seine Überreste würden wohl nie gefunden. Der Prozess gegen den geständigen Freund und seinen Komplizen soll im März beginnen. (dky)