Yvonne musste das Flugzeug wieder verlassen

Nach Fuerteventura-Urlaub: Schwangere darf nicht mit zurückfliegen

22. Januar 2020 - 9:49 Uhr

Fuerteventura-Urlaub endet mit Tränen

Was ein entspannter Familienurlaub auf Fuerteventura werden sollte, endete für Yvonne Brandenbusch im Debakel: Zusammen mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Sohn verbrachte die schwangere 30-Jährige eine Woche auf Fuerteventura. Bei der Abreise dann der Schock: Yvonne durfte nicht mit zurück nach Deutschland fliegen, musste das bereits bestiegene Flugzeug wieder verlassen - weil ihre Schwangerschaft angeblich zu weit fortgeschritten war.

Für viel Geld musste sie für sich und ihren Sohn neue Flüge buchen. Danach bat sie RTL-Reiseexperte Ralf Benkö um Hilfe. Wie dieser das verantwortliche Reisebüro konfrontiert und was er schließlich für Yvonne erreichen kann, zeigen wir im Video.

Rückreise-Debakel für schwangere Yvonne

Für sieben Nächte auf Fuerteventura hat Yvonne Brandenbusch aus dem hessischen Hungen 1.399 Euro bezahlt. Um als Schwangere und Mutter auf Nummer sicher zu gehen, buchte sie die Pauschalreise extra in einem Reisebüro für Familien und Reisen mit Kinder - und sagte dort auch klar, dass sie bei der Reise in der 30. Woche schwanger sein werde. Im November machte sie sich mit ihrem Sohn und ihrer Mutter auf die Reise.

In Fuerteventura angekommen, gab es schnell die erste Enttäuschung: Ihr kleiner Sohn durfte nicht auf die Hotelspielplätze - diese seien für Kinder ab vier Jahren vorgesehen, ihr Sohn ist erst zweieinhalb. Beim Rückflug dann der Super-Gau: An Bord des Flugzeugs wurde Yvonne von einer Stewardess aufgehalten. In ihrem Stadium der Schwangerschaft dürfe man nicht mehr fliegen, sagte diese ihr - das sei nur bis zur 20. Schwangerschaftswoche erlaubt. Ein Attest hatte Yvonne nicht. Sie musste das Flugzeug verlassen, ihre Mutter alleine zurückfliegen. Yvonne und ihr zweieinhalb Jahre alter Sohn blieben am Flughafen zurück. Um mit einer anderen Maschine zurück nach Deutschland zu fliegen, zahlte Yvonne 1.110 Euro drauf. Bei der Organisation des neuen Fluges half der Veranstalter ihr nicht.

Schwanger Frau stellt ein Spielzeug-Flugzeug auf ihrem Bauch ab
Laut der Stewardess war Yvonnes Schwangerschaft zu weit fortgeschritten, um noch fliegen zu können. (Symbolbild)
© iStockphoto, GOLFX

RTL-Reiseexperte Ralf Benkö schaltet sich ein

Nach ihrer Odyssee wendet Yvonne sich verzweifelt an RTL-Reiseexperte Ralf Benkö und bittet um Hilfe. Dieser versucht herauszufinden, wie der Urlaub der 30-Jährigen derart im Debakel enden konnte und konfrontiert das Reisebüro mit den Vorwürfen. Was dieser sagt und was Ralf Benkö für Yvonne, die mittlerweile wieder Mama geworden ist, erreichen kann, zeigen wir im Video.