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Gelähmter Vierbeiner Fin sucht neues Zuhause

Spendenaktion soll Operationskosten abdecken

Gelähmter Vierbeiner Fin sucht neues Zuhause

Fin hofft auf ein Happy End
Gelähmter Golden Retriever Fin
Andrea Stark, Tullner Pfotenhilfe

Rüde braucht Hilfe

Das Leben hat es mit dem zwei Jahre alten Golden Retriever Rüden Fin bisher nicht gut gemeint. Vor etwa neun Monaten wurde der Hund von einem Auto angefahren. Doch Fins Verletzungen wurden nie tierärztlich behandelt. Jetzt sind seine beiden Hinterbeine gelähmt. Von dieser Behinderung lässt sich Fin aber nicht unterkriegen, wie das österreichische Nachrichtenportal „Heute.at“ berichtet: Beim Gassi gehen rutscht er einfach auf seinen Hinterbeinen dahin.

Auf Dauer droht Fin die Amputation

Happy End für Fin ?
Fins gelähmte Beine
Andrea Stark, Tullner Pfotenhilfe

Bei dem Unfall wurde Fin so schwer verletzt, das er eigentlich sofort zum Tierarzt hätte gebracht werden müssen, doch sein damaliger Besitzer tat es nicht, obwohl er es versprochen haben soll, berichtet „Heute.at“ weiter. Stattdessen vegetierte Fin monatelang in Garten vor sich hin. Danach hatte er mehrere Besitzer, die allesamt überfordert mit ihm waren.

Seit gut einer Woche wird Fin jetzt von der niederösterreichischen Tierschutzorganisation “Tullner Pfotenhilfe“ betreut. Zu spät für Fin, um wieder richtig laufen zu können."Wir haben geglaubt, dass es mit vielen Stunden Physiotherapie vielleicht klappt. Doch die Therapeutin meinte, dass man nichts mehr machen kann. Jetzt müssen seine Hinterbeine amputiert werden.", beschreibt die Vorsitzende des Vereins, Andrea Stark die Situation gegenüber RTL.

Dem Verein fehlt das nötige Geld für die Operation

Wie es nach der kostspieligen Operation weitergeht, ist noch offen: "Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder ein Rollwagen oder Prothesen, da gibt es wiederum fixe oder auch abnehmbare. Mit den Prothesen hätte Fin natürlich mehr Bewegungsfreiheit. Derzeit beraten wir uns mit Experten, was das Beste für Fin ist. Zum Glück hat er keine Schmerzen", meint Stark im RTL Interview. Laut der Vorsitzenden der "Tullner Pfotenhilfe" kostet die Amputations-OP mehrere tausend Euro, ein Rollwagen etwa 700 Euro.

Geld, das dem Verein aber leider noch fehlt. Ein Spendenaufruf auf der Internetseit des Vereins soll das jetzt zusammenbringen.(nbo)