Ab 1. März dürfen Friseure wieder öffnen

Friseurmeister: Für Kunden könnte es teurer werden

Friseure bitte Kunden wieder stärker zur Kasse.
© picture alliance, Markus Gilliar

19. Februar 2021 - 7:22 Uhr

"Preisanpassungen" zum 1. März

Wer nach dem Ende des "Friseur-Lockdowns" am 1. März oder danach einen der begehrten Haarschneide-Termine ergattert, der muss danach an der Kasse möglicherweise etwas tiefer in die Tasche greifen.

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Verschärfte Hygienevorschriften der Friseur-Berufsgenossenschaft

Wie Sie am besten an einen Friseurtermin kommen, erfahren Sie in diesem Artikel.

"Mit dem Re-Start am 1. März müssen die Kunden mit Preisanpassungen rechnen", sagte der Obermeister der Friseur-Innung Leer-Wittmund, Heiner Heijen, der "Ostfriesen-Zeitung".

Grund seien die erneut verschärften Hygienevorschriften der Berufsgenossenschaft - zum Beispiel für medizinische Schutzmasken und Einweghandschuhe. Diesen Aufwand müssten die Friseure an die Kunden weiterreichen. Konkret bedeutet dies laut "Ostfriesen-Zeitung": Waschen, Schneiden, Föhnen für Männer kostet bei Art Frisör Heijen in Weener ab 1. März 1,50 Euro mehr. Weitere, aufwendigere Dienstleistungen dürften sich entsprechend stärker verteuern.

Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen bei einem Friseurbesuch ab dem 1. März haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Unternehmer entscheiden eigenständig

Harald Esser, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, will auch seine Preise erhöhen. Dies hatte er aber schon Anfang Januar angekündigt:
"Ja, meine Meinung ist die, dass das eine wirklich kaufmännische Entscheidung eines jeden Unternehmers ist, ob man jetzt teurer oder nicht teurer wird, man kann damit nicht die Verluste reinholen, die wir jetzt in den letzten Monaten hatten. Es werden bestimmt welche die Preise erhöhen, aber es werden auch, und so glaube ich, die meisten preisstabil bleiben."

TVNOW-Doku "Corona - Die 2. Welle"

Wie konnte es zu den vielen Corona-Erkrankten und dann zum Teil-Lockdown kommen? Mit aufwendigen Experimenten ergründen wir das in der Doku "Corona - Die 2. Welle" auf TVNOW.

Quelle: DPA / RTL.de