Nach fast 11 Wochen schneidet die Schere wieder

Friseure öffnen ab dem 1. März: So kommen Sie an einen Termin

Seit dem 16. Dezember sind Friseure geschlossen und dürfen ab März wieder öffnen.
Seit dem 16. Dezember sind Friseure geschlossen und dürfen ab März wieder öffnen.
© dpa, Roland Schlager, rs bsc

01. März 2021 - 7:21 Uhr

Branche drängte auf Lockerungen

Waschen, Schneiden, Föhnen und Färben – ab dem 1. März ist das endlich wieder möglich und Friseure dürfen wieder die Schere schwingen. Darauf einigten sich Bund und Länder in ihren Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Wie Sie jetzt am besten an einen Termin beim Friseur kommen.

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Friseure müssen jetzt kreativ werden

Der Ansturm auf die Friseure sollte ab dem 1. März enorm sein. Schließlich sehnen sich viele nach einem frischen Schnitt und neuer Farbe. Wer früh einen Termin bekommen möchte, um einen fetten Ansatz, splissige Spitzen und herausgewachsene Schnitte korrigieren zu lassen, muss schnell sein. Denn wie Robert Holz, Inhaber eines Friseursalons in Schwerin, im RTL-Interview berichtet, stehen die Telefone schon jetzt nicht mehr still.

Neben dem klassischen Weg übers Telefon gibt es aber noch andere Möglichkeiten, schnell an den langersehnten Friseurtermin zu kommen:

  • Nutzen Sie Online-Buchungsportale. Viele Friseure sind auf Online-Plattformen, wie treatwell.de registriert. Hier können Sie bequem online per Smartphone einen Termin buchen. Praktisch: Sie bekommen direkt die freien Termine angezeigt und sehen, welche Termine schon ausgebucht sind.
  • Schauen Sie bei Facebook oder Instagram vorbei. Viele Friseursalons haben in den sozialen Netzwerken Profile, wo sie ihre Kunden regelmäßig updaten. Mitunter können Sie sogar über die Facebook- oder Instagram-Seite einen Termin online buchen.
  • Nutzen Sie dort die Chat-Funktion und fragen Sie ganz unkompliziert nach einem Termin.

Friseurin Bianka Bergler aus Dortmund geht ab sofort ins Homeoffice, wie Sie gegenüber RTL verrät. "Meine Mitarbeiter werden Homeoffice machen bis zum 1. März und mit ihren Terminbüchern hoffentlich viele Termine machen können. Wir hoffen, dass die Telefone klingeln. Die ersten Anfragen kamen schon per Mail von meinen Stammkunden." Um die vielen Terminanfragen auch abarbeiten zu können, überlegt sich Bianca Bergler bereits kreative Lösungen. "Ich werde sicherlich Nachtschichten machen und an den Montagen auch arbeiten. Wir werden im Schichtsystem frisieren – 6 Tage die Woche. Nur der Sonntag bleibt sicher frei."