Finanzielle Not wegen Corona

Pferdegnadenhof braucht dringend Unterstützung

08. April 2021 - 18:31 Uhr

Pferderetterin ist verzweifelt

Es ist die letzte Chance für 28 Pferde, doch aufgrund der Corona-Pandemie kämpft der Pferdegnadenhof in Friedrichsruh in Schleswig-Holstein ums Überleben. Martina Schoof, die Besitzerin des Hofs, hat aufgrund der Pandemie einen ihrer zwei Jobs verloren und das Geld wird immer knapper. Warum es doch noch eine Chance für den Gnadenhof gibt und wie das Überleben gesichert werden kann, sehen Sie im Video.

Schulden von mehr als 22.000 Euro

Bisher finanzierte Martina Schoof ihren Hof vor allem mit Crêpes-Verkäufen auf verschiedenen Sport-Veranstaltungen, doch aufgrund der Corona-Pandemie finden diese schon seit Monaten nicht mehr statt. Zwar kann sie noch ihrem Zweit-Job als Sekretärin nachgehen, doch das Geld reicht nicht für die hohen Kosten des Hofes aus. Der Schuldenberg wird immer größer und beläuft sich mittlerweile schon auf über 22.000 Euro. Der hohe Betrag ist durch Tierarztbesuche, Hufschmied-Kosten und die monatliche Miete für die Pacht des Hofes entstanden. Deshalb plagen Martina Schoof große Zukunftsängste: "Es wurde von Tag zu Tag immer beängstigender. Ich habe drei Nächte nicht mehr durchgeschlafen und war nervlich ein Wrack. Ich war kaum noch in der Lage mich vernünftig um den Stall zu kümmern, weil ich nur noch geweint habe."

Förderverein und Patenschaften sollen Zukunft sichern

Doch Aufgeben ist für Martina Schoof keine Option, denn in ihrem Gnadenhof steckt ihr ganzes Herzblut: "Wenn man sieht, in welchem Zustand die Pferde hier ankommen und dann wieder aufblühen, das ist so schön. Das gibt einem so viel." Aus diesem Grund hat sie einen Förderverein gegründet, um offiziell Spenden annehmen zu können. Eine weitere dauerhafte Einnahmequelle sind Patenschaften, die die Hofbesitzerin für ihre Ponys vergibt. Auf diese Weise könnte die Zukunft weniger von finanziellen Sorgen bestimmt sein und wieder mehr Zeit in die Pflege der Schützlinge investiert werden.

Jeder Euro hilft

Besonders in der aktuellen Zeit sind Martina Schoof und ihre Schützlinge auf Spenden angewiesen. Zum Beispiel in Form von einmaligen oder regelmäßigen Geldspenden. Über Futter- oder andere Sachspenden freut sich der Gnadenhof ebenfalls.