Nach Göttingen und Siegen zieht die nächste Stadt nach

Frei Bahn für nackte Brüste! Oben ohne in Hannovers Bädern erlaubt

Ab Dezember dürfen Frauen in Hannover „oben ohne“ schwimmen. (Symbolbild)
Ab Dezember dürfen Frauen in Hannover „oben ohne“ schwimmen. (Symbolbild)
deutsche presse agentur

„Oben ohne“ ins Schwimmbad – Das ist in Hannover ab Dezember keine reine Männersache mehr! Der Rat der niedersächsischen Landeshauptstadt hat am Donnerstag beschlossen, dass auch Frauen und non-binäre Personen in städtischen Schwimmbädern mit nacktem Oberkörper baden dürfen.

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Acht städtische Bäder erlauben „oben ohne“ schwimmen

Ab dem 9. Dezember müssen in städtischen Bädern der niedersächsischen Landeshauptstadt nur noch die primären Geschlechtsorgane bedeckt sein. Die entsprechende Änderung der Badeordnung wurde auf Antrag von Die Partei/Volt, Grünen und SPD beschlossen. Insgesamt dürfen dann alle Menschen in acht städtischen Hallen- bzw. Freibädern „Oben ohne“ schwimmen.

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Göttingen und Siegen als Vorreiter

In Göttingen dürfen Frauen bereits seit Mai 2022 „oben oben“ in städtischen Bädern schwimmen.

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Auslöser dafür: Eine non-binäre Person ging im August 2021 ohne Oberbekleidung schwimmen. Daraufhin erteilte das Bad der Person einen Verstoß gegen die Badeordnung. Da sich die Person jedoch weder als Mann noch Frau sieht, wurde die Badeordnung nach Diskussion der Stadt geändert. In Siegen in Nordrhein-Westfalen ist das Schwimmen mit freiem Oberkörper ebenfalls für alle Geschlechter in städtischen Bädern gestattet. (dpa/lmi)