Details zur Vertragsverlängerung

RTL-Reporter erklärt: Warum Vettel auch 2022 weitermacht

16. September 2021 - 13:16 Uhr

Zwei wichtige Faktoren bei der Verlängerung

Er hat noch nicht genug! Sebastian Vettel fährt auch im kommenden Jahr für den britischen Formel-1-Rennstall Aston Martin. In seiner Analyse ordnet RTL-Reporter Felix Görner die Verlängerung ein und erklärt, warum der viermalige Weltmeister weitermacht – oben im Video!

Vettel ließ sich mit der Entscheidung lange Zeit

Ein Schnellschuss war die Verlängerung von Sebastian Vettel bei dem Comebacker-Team wahrlich nicht. Als letzter Top-Fahrer machte der viermalige Weltmeister zusammen mit dem Rennstall erst am Donnerstag das weitere Engagement in der Königsklasse öffentlich.

Zuvor hatte es auch Spekulationen gegeben, dass der 34-Jährige nach der aktuellen Saison einen Haken an die erfolgreiche F1-Karriere machen könnte. Doch im Gegenteil: Vettel fährt weiter – zunächst wieder für ein Jahr, berichtet RTL-Reporter Felix Görner. Die Vereinbarung muss 2022 erneut von beiden Seiten entweder verlängert oder beendet werden. Es könnte also bald schon die nächste Hängepartie zwischen den beiden Partien geben.

2022 soll alles besser werden

Klar ist: Er hat es sich nicht einfach gemacht. Bei der wichtigen Zukunftsentscheidung spielt Vettels Familie eine wichtige Rolle – und auch das zukünftige Auto. 2021 war im AMR21 wenig drin. Eigentlich sollte der grüne Renner um Siege und regelmäßige Podestplatzierungen mitfahren. Doch daraus wurde nichts. Die Aero-Änderungen im Regelwerk vermurksten dem Team eine bessere Saison, es war einfach nicht mehr drin im Wagen.

2022 kommt die große Regel- und Technik-Revolution, die Autos werden komplett anders aussehen. Das Feld – so die Hoffnung von Vettel und Co. – soll in der neuen Ära wieder näher zusammenrücken. Falls dies nicht gelingt und der Aston Martin 2022 ebenfalls hinterherhinkt, könnte schon bald Schluss sein für Vettel, schätzt RTL-Reporter Görner ein.

Um das zu verhindern investiert Teambesitzer Lawrence Stroll gerade mächtig in eine neue Fabrik, einen neuen Windkanal und einen hochmodernen Simulator. Kostenpunkt: Zwischen 175 und 235 Millionen Euro.

Der Vater von Vettel-Kollege Lance Stroll gibt einen ganz konkreten Fahrplan vor: In drei bis fünf Jahren soll Aston Martin die Weltmeisterschaft gewinnen. (msc/fgö)