Keine Wechsel-Reue

Trotz fehlender Leistung: Vettel bei Aston Martin happy

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel
© dpa, James Gasperotti, zeus fgj jai

07. Mai 2021 - 9:40 Uhr

Vettel "froh darüber, wo ich bin"

Eine Zukunft bei Ferrari? Die gab es für Sebastian Vettel 2019 schlichtweg nicht mehr. Stattdessen schien sich mit Aston Martin eine neue Chance zu ergeben, endlich wieder weiter vorne im Feld mitmischen zu können. Knapp ein Jahr nach dem beschlossenen Ferrari-Aus muss sich der Deutsche aber eingestehen: Mit seinem neuen Team läuft es auch noch nicht viel besser. Den Wechsel bereut Vettel dennoch nicht. "Ich bin sehr froh darüber, wo ich bin. Auch wenn die Performance noch nicht so ist, wie wir wollten", sagte der viermalige Weltmeister in Barcelona. Beim Rennen auf dem Circuit de Catalunya am Sonntag (ab 14 Uhr live bei RTL) will der 33-Jährige endlich die ersten Pünktchen für seinen neuen Rennstall einfahren. Einfach wird das Vorhaben aber nicht.

Vettel: "Kein Geheimnis, dass wir stärker sein wollten"

Der Auftakt in Vettels neues F1-Kapitel verlief jedenfalls alles andere als nach Maß. "Hoffentlich können wir dieses Wochenende in einer besseren Position sein", sagte Vettel. "Es ist kein Geheimnis, dass wir stärker sein wollten, als wir es sind."

Platz 13 in Portimao und zweimal Rang 15 in Bahrain und Imola – es ist nicht das, was sich der Deutsche durch den Wechsel versprochen hatte. Aber: In Barcelona wird Vettel Unterboden-Upgrades am Auto haben und hofft dadurch, die Leistung steigern zu können. Die Stimmung im Team vor dem Rennen in Spanien ist jedenfalls gut.

Vettel zieht Zwischenfazit nach drei Rennen

"Es sollte ein Schritt nach vorne sein. Aber ich weiß nicht, was die anderen Teams machen", sagte der 53-malige Grand-Prix-Sieger. Dass sein Teamkollege Lance Stroll bereits mit den neuen Teilen in Portugal nur auf Rang 14 landete, dämpft die Erwartungen allerdings ebenfalls.

Vettels erstes Zwischenfazit: "Unser Auto ist nicht schnell genug. Daraus müssen wir das Beste machen." Die Arbeit mit dem neuen Team genieße er trotz aller Schwierigkeiten vollends: "Wir entwickeln uns."

ANA/dpa

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