"Kinder"-Produkte zurückgerufen

Salmonellen-Alarm bei Ferrero: Was tun, wenn man betroffene Produkte gekauft hat?

Diverse Kinder-Produkte von Ferro
Ferrero ruft immer mehr Produkte zurück. Der Grund: Salmonellen.
RTL

Derzeit erwartet einen bei Überraschungseiern von Ferrero möglicherweise eher eine böse Überraschung. Der Grund: Einige Chargen der beliebten Süßigkeit sollen von Salmonellen befallen sein. Ferrero hat daher einen Produktrückruf gestartet – und der hat sich nach und nach sogar auf weitere Produkte des Lebensmittelherstellers ausgedehnt. RTL berichtete. Doch was tun, wenn man betroffene Produkte bereits eingekauft hat?

Mein Produkt steht auf der Liste - was kann ich tun?

Gerade vor Ostern haben wohl viele Eltern reichlich Süßigkeiten für das Osternest eingekauft – bei dem ein oder anderen sind da sicher auch Kinder-Produkte im Einkaufswagen gelandet. Doch nach den Meldungen über die Salmonellen-Gefahr bei einigen Süßigkeiten werden viele jetzt ganz genau schauen, welche Produkte sie da eingekauft haben und fleißig die Produktnummern kontrollieren. Betroffene Chargennummern finden Sie hier! Doch was tun, wenn die eingekauften Artikel tatsächlich auf der Rückruf-Liste stehen?

Die Verbraucherzentrale informiert auf ihrer Website, dass Ferrero am 8. April eine neue Information für Kunden herausgegeben habe. Hingegen voriger Behauptungen sei es möglich, Produkte sogar ohne Kassenbon im Handel zurückzugeben und sein Geld erstattet zu bekommen. Wie Recherchen der Verbraucherzentrale Hamburg bestätigen, sei dieses Vorgehen bei vielen Supermarkt-Ketten möglich. So habe unter anderem Edeka bestätigt: „Selbstverständlich können Kundinnen und Kunden, die die entsprechenden Produkte von Ferrero gekauft haben, diese gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons bei EDEKA zurückgeben.“ Ähnliches bestätigen laut Verbraucherzentrale auch Netto, Kaufland, Aldi Nord und Süd sowie Lidl. Rewe und Penny verweisen auf die Richtlinien des Lebensmittelherstellers Ferrero, sichern aber auch zu: „Sollten Kunden in Einzelfällen auch in unseren Märkten die betroffenen Produkte zurückgeben wollen, so werden wir eine kulante Regelung finden.“

Lese-Tipp: Kinder-Produkte: Salmonellen-Problem bereits im Dezember 2021 entdeckt

Verbraucherzentrale warnt auch vor nicht gelisteten Kinder-Produkten

Zwar sind laut Angaben des Süßigkeitenherstellers Ferrero nur die im Rückruf genannten Produkte möglicherweise von Salmonellen befallen, doch die Verbraucherzentrale warnt auf ihrer Website derzeit vor dem generellen Verzehr von Kinder-Produkten. Der Grund: Ferrero habe bereits zweimal den Rückruf auf weitere Produkte ausgedehnt. Vorsorglich sei es daher besser, vorerst generell auf den Verzehr von Ferreros Kinder-Süßigkeiten zu verzichten – jedenfalls bis die Untersuchungen der Behörden abgeschlossen seien. (vho)