Nach Oprah-Interview von Herzogin Meghan

#FaceTheDepression: Betroffene zeigen auf Twitter die vielen Gesichter einer Depression

Im Interview mit Oprah Winfrey offenbarte Herzogin Meghan, wie schlecht es ihr zeitweise wirklich ging.
Im Interview mit Oprah Winfrey offenbarte Herzogin Meghan, wie schlecht es ihr zeitweise wirklich ging.
© VIA REUTERS, HARPO PRODUCTIONS, CP

14. März 2021 - 12:57 Uhr

Twitter-User zeigen Bilder von sich in depressiven Episoden

Im Interview mit Oprah Winfrey offenbarte Herzogin Meghan: In ihrer Zeit im britischen Königshaus sei es ihr zwischenzeitlich so schlecht gegangen, dass sie nicht mehr leben wollte. Eine Aussage, die einmal mehr zeigt, dass Depressionen und andere psychische Erkrankungen viele Gesichter haben können.

Darauf wollen auch auf Twitter Betroffene aufmerksam machen: Unter dem Hashtag #FaceTheDepression zeigen sie Bilder von sich in depressiven Episoden. Viele von ihnen lachen auf den Bildern, wirken auf den ersten Blick glücklich und entspannt – und es wird klar: Hinter einer vermeintlich fröhlichen Fassade kann es in Wahrheit ganz anders aussehen.

#FaceTheDepression

Der Hashtag #FaceTheDepression trendet momentan auf Twitter. Die Bilder zeigen: Nur weil jemand glücklich und "gesund" wirkt, muss das längst nicht die Realität sein.

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Herzogin Meghan: „Ich wollte nicht mehr am Leben sein“

Im CBS-Interview mit Oprah Winfrey sprach Herzogin Meghan über das wohl dunkelste Kapitel ihres Lebens: "Ich habe keine Lösung gesehen. Ich war nächtelang wach und habe geweint. Ich weiß, wie viel Verlust Harry erlebt hat. Ich musste es ihm aber sagen. Ihm sagen: Ich wollte nicht mehr am Leben sein. Es war ein klarer, realer und beängstigender Gedanke", erzählte sie. Sie habe sich an das Königshaus gewandt und gesagt, dass sie Hilfe bräuchte. Diese habe man ihr jedoch verweigert.

LESE-TIPP: Sind bei Ihnen Anzeichen einer Depression vorhanden?

Hilfe bei Suizidgedanken

Haben Sie suizidale Gedanken oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de.

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