Unterwegs mit des Menschen besten Freund

Checkliste: Zehn Tipps für entspanntes Reisen mit Hund

Hund sitzt in Koffer
Mit diesen Tipps steht einer entspannten Reisen mit dem Hund nichts mehr im Weg.
Fenne, iStock

Die Ferienzeit hat begonnen und viele Menschen zieht es in den Urlaub. Und auch in der schönsten Zeit des Jahres wollen nur die wenigsten Hundebesitzer auf ihren Vierbeiner verzichten. Aber das Reisen mit einem Hund kann auch sehr stressig sein, vor allem, wenn man den Vierbeiner noch gar nicht so lange hat. Außerdem ist es nicht immer einfach, eine hundefreundliche Unterkunft zu finden. Haustierexperte und Gründer von Yappy.com, John Smith, gibt nützliche Tipps und verrät, wie das Reisen mit dem Vierbeiner ganz entspannt abläuft.

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1. Erste-Hilfe-Kasten

Haustierexperte John Smith hat in der Dailymail verraten, worauf Hundebesitzer achten sollten, wenn Sie beschließen ihren Hund mit auf die Reise zu nehmen. Demnach rät er Herrchen und Frauchen stets dazu einen Erste-Hilfe-Kasten einzupacken.

„Ob Sie in einem Hotel, einer Wohnung oder sogar auf einem Campingplatz übernachten, ein Erste-Hilfe-Kasten hat Priorität. Selbst einige hundefreundliche Unterkünfte haben möglicherweise nicht alle Artikel, die Sie benötigen, um Ihren Hund gesund zu halten, also sollten Sie diese selbst mitbringen“, so der Experte. Außerdem empfiehlt er den Reisenden neben Zeckenentfernern auch „Stichmittel, Wundverbände, Alkoholtupfern, Sicherheitsnadeln, sowie Zungenspateln“.

2. Reisekrankheit

Ähnlich wie beim Menschen kann es auch bei Tieren passieren, dass sie den Transport nicht gut vertragen und unterschiedlich reagieren. „Überlegen Sie auch, dem Hund gut verträgliche Tabletten gegen Reisekrankheiten zu geben. Sie wissen nie, wie Ihr Hündchen auf die verschiedenen Transportarten reagieren wird, auf die Sie ihn mitnehmen“, sagt der Experte.

Wird Ihr Hund jedoch im Urlaub krank oder es handele sich um einen Notfall, rät Smith dazu immer sofort den nächstgelegenen Tierarzt aufzusuchen.

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3. Überfahrt mit der Fähre

Wenn Sie Ihren Hund auf der Reise nicht immer nah bei sich haben können, gibt Haustierexperte Smith folgenden Tipp: „Auf bestimmten Fährstrecken müssen Hunde für die Dauer der Fahrt in Fahrzeugen gelassen werden. Lassen Sie in diesem Fall Ihr Autofenster zum Lüften offen. Lassen Sie beruhigende Musik spielen, um Ihren Hund ruhig zu halten, und stellen Sie sicher, dass er auch Spielzeug hat, damit er beschäftigt ist.“

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4. Vorsicht am Strand

Sowohl Menschen als auch Hunde lieben die Auszeit am Strand, aber auch hier ist Vorsicht geboten. „Versuchen Sie, aufmerksam zu bleiben, wenn Sie Ihren Hund schwimmen lassen. Denn möglicherweise wird er gestochen, trinkt oder isst,etwas das schlecht für seinen Magen ist oder verletzt sich an Steinen oder anderen scharfen Gegenständen." Aus diesen Gründen sollten Sie Ihren Hund immer im Auge behalten.

5. Zeltzeit

„Bei der Suche nach Ihrer Unterkunft im Freien ist es wichtig zu berücksichtigen, wie sich Ihre Hunde fühlen und schlafen werden. Stellen Sie sicher, dass Zelte und Wohnwagen gut belüftet sind, da sie oft fünf bis zehn Grad heißer als die Außentemperatur sein können“, rät Hundeexperte Smith.

Außerdem sei es eine gute Idee das Zelt bereits Zuhause aufzubauen, damit sich der Hund bereits an die neue Umgebung gewöhnen könne. Vielleicht wollen Sie ja mal mit Ihrem Hund im Garten campen?

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6. Hund auf Aktivitäten mitnehmen

Spaziergänge mit den Vierbeinern gehören natürlich zum Alltag, aber auch hier sollten Hundehalter laut Smith etwas berücksichtigen. „Hunde haben eine völlig andere Perspektive als Menschen, sodass ungewohnte Höhen, Routen und Spaziergänge gefährlich sein können. Insbesondere auf einer Klippe oder einem Aussichtspunkt. Halten Sie Hunde an der Leine und bringen Sie viel Futter und Wasser mit“, erklärt er.

7. Gewöhnen Sie Ihren Hund an Routinen

„Normalerweise sind Ferien eine großartige Zeit, um neue Orte zu erkunden, neue Dinge auszuprobieren und abenteuerliche Aktivitäten zu genießen. Das macht zwar den Menschen Spaß, ist aber möglicherweise nicht so gut für Ihren Hund“, erklärt Smith.

Deswegen rät er, Hunden eine Routine zu geben. „Versuchen Sie, während Ihrer Abwesenheit etwas von Ihrer typischen Routine beizubehalten. Egal, ob es sich um gewohnte Gassi-Zeiten handelt oder die gleiche Ernährung. Routine ist definitiv erforderlich“, so John Smith.

8. Kontaktdaten angeben

Ein Mikrochip sei laut des Experten John Smith unverzichtbar und weitere Details sollten beachtet werden. „Bevor Sie in den Urlaub fahren, stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Hund mit einem Mikrochip versehen – das ist wirklich wichtig! Achten Sie darauf, dem Hund eine Leine oder ein Halsband mit dem Namen des Hundes mitzugeben, sowie Ihre Urlaubsadresse anzugeben – NICHT Ihre Wohnadresse.“

Außerdem sollten Sie auch Ihre Telefonnummer angeben, unter der Sie im Urlaub zu erreichen sind. Denn sollte der Hund wirklich abhanden kommen, wollen Sie doch auf jeden Fall erreichbar sein.

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dpatopbilder - 26.06.2022, Niedersachsen, Dangast: Anneke aus Oldenburg läuft bei schönem Wetter mit ihrem dreijährigen Hund am Badestrand von Dangast im Wasser. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Auch Hunde freuen sich über Urlaub. Herrchen und Frauchen müssen allerdings einiges beachten.
ass, dpa, Mohssen Assanimoghaddam

9. Impfungen sind wichtig

Auch Impfungen sind unverzichtbar und die Nachweise sollten Sie auch immer zur Hand haben. Welche Impfungen Ihr Hund noch benötigt, sollten Sie unbedingt vor der Abreise in Erfahrung bringen und sich genau informieren.

„Aktuelle Impfungen für Ihre Hunde zu haben, ist absolut entscheidend! Die Regeln variieren aber von Land zu Land, also überprüfen Sie die Regeln jedes Landes vor Ihrem Besuch erneut“, so Smith.

10. Hundefreundliche Produkte einpacken

Den eigenen Koffer zu packen kann oft stressig genug sein, da kann es schon mal passieren, dass man das Gepäck des anderen vernachlässigt. Deswegen rät der Experte: „Stellen Sie sicher, dass Sie zusätzliches Essen, Wasser, Spielzeug und Unterlagen einpacken, da Sie nie wissen, wann Sie es brauchen werden.“

Mit diesen Tipps steht einer entspannten Reise, sowohl für Herrchen und Frauchen, als auch für den Hund nichts mehr im Weg. (kko)