England: Vater und Stiefmutter vergiften und quälen Kind zu Tode

Video zeigt Jungen (†6) weinend: "Niemand liebt mich, niemand gibt mir was zu essen"

Arthur L.  (†6) aus England wurde von seinem Vater und seiner Stiefmutter zu Tode gequält.
Arthur L. (†6) aus England wurde von seinem Vater und seiner Stiefmutter zu Tode gequält.
© WMP / SWNS

29. November 2021 - 10:13 Uhr

Videoaufnahmen zeigen, wie kraftlos und verzweifelt der Sechsjährige war

Arthur L. aus Birmingham (England) wurde monatelang von seinem eigenen Vater und seiner Stiefmutter geschlagen, gequält und vergiftet. So lange, bis der kleine Körper es nicht mehr ausgehalten hat und der Sechsjährige seine Augen für immer schloss.

Jetzt tauchten traurige Videoaufnahmen auf, die zeigen, wie zerbrechlich der kleine Arthur war. Das Kind ist in seinem Schlafzimmer, er musste auf dem Boden schlafen, er versucht aufzustehen, humpelt und versucht sein Bettzeug hochzuheben, doch dazu hat er keine Kraft mehr, er weint und sagt: "Niemand liebt mich, niemand gibt mir etwas zu essen."

Arthur L. (†6) wurde mehrfach mit dem Kopf gegen eine harte Oberfläche geschlagen

Arthur weinte verzweifelt: "Niemand liebt mich, niemand gibt mir was zu essen."
Videoaufnahme zeigt: Sechsjähriger Arthur L. musste auf dem Boden schlafen. Weinte verzweifelt und war körperlich erschöpft.
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Thomas H. (29) und Emma T. (32) müssen sich jetzt vor Gericht wegen des Mordes an Arthur L. (†6) verantworten. Die Stiefmutter und der leibliche Vater des kleinen Jungen werden beschuldigt, den Sechsjährigen über Monate physisch und psychisch misshandelt und ihn zu Tode geprügelt zu haben. Die Gerichtsmedizin stellte fest, dass die Todesursache von Arthur stumpfe Gewalt gegen den Kopf des Kindes war. Der Junge wurde am 16. Juni mehrere Male mit dem Kopf gegen eine harte Oberfläche geschlagen.

Laut der britischen Zeitung "The Sun" habe der Vater, nachdem Arthur kein Lebenszeichen mehr nach der Gewalteinwirkung zeigte, 13 Minuten gewartet, bevor er den Notruf alarmierte. Die Sanitäter fanden den Sechsjährigen, laut dem Bericht der Zeitung, "auf dem Rücken liegend, leblos, blass und mit blauen Lippen vor."

Im Krankenhaus starb Arthur schließlich an einem Schädel-Hirn-Trauma. Jetzt tauchten Videoaufnahmen auf, die zeigen sollen, in welch kritischem, körperlichen und psychischen Zustand der Sechsjährige vor seinem Tod war.

Vor Gericht werden schreckliche Details zum "Fall Arthur L." bekannt

"Niemand liebt mich, niemand gibt mir was zu essen", sagt der kleine Arthur in dieser Videoaufnahme völlig verzweifelt und erschöpft vor sich hin. Es ist ein Video, dass vor Gericht abgespielt wurde, um darzustellen in welch schlimmem körperlichen und psychischen Zustand sich der Sechsjährige befand. Darauf ist Arthur in seinem Schlafzimmer zu sehen, wo er auf dem Boden schlafen musste. Er versucht seine Decke und sein Kissen hochzuheben, schafft es aber nicht, weil er zu schwach ist. Er weint, humpelt und sagt immer wieder, dass ihn niemand liebe.

Arthur wurde laut "The Sun" bis zu 14 Stunden am Tag allein gelassen oder isoliert. Ohne, dass jemand ihm Essen oder Kleidung gab, ohne ein Bett, auf das er sich hätte legen können. Der Gerichtsmediziner habe 130 blaue Flecken an seinem ganzen Körper gezählt. Er hatte 93 Verletzungen an Kopf, Armen, Bauch, Beinen und Füßen. 25 Blutergüsse auf der Kopfhaut, dem Gesicht und dem Hals. Außerdem sei eine sehr hohe Konzentration Salz in seinem Körper nachgewiesen worden. Seine Eltern haben den Jungen wohl damit versucht zu vergiften.

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Der Vater habe mittlerweile gestanden und behauptet, er allein sei schuld am Tod des Sechsjährigen. Er wolle nicht, dass Emma (die Stiefmutter des Jungen) leiden müsse. Er allein würde die Verantwortung dafür übernehmen. Das Gericht aber macht auch die 32-Jährige mitverantwortlich. Aus Textnachrichten des Paares gehen widerliche Details hervor.

In Textnachrichten soll das Paar den Sechsjährigen als "Teufelskind" bezeichnet haben. Die Stiefmutter habe ihrem Freund geschrieben: "Ich will dich, aber nicht ihn".

Der kleine Arthur hat die schlimmen Torturen nicht überlebt. Wie die Urteile ausfallen werden, ist bis zum Prozessende noch unklar. (mca)