Wegen hoher Energiekosten

Eine Bahnfahrt, die wird teuer! Hessische Verkehrsbetriebe erhöhen Ticketpreise

Hessische Verkehrsbetriebe erhöhen Ticketpreise Eine Bahnfahrt, die wird teuer!
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Eine Bahnfahrt, die wird teuer!
Hessische Verkehrsbetriebe erhöhen Ticketpreise

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Wer in Hessen mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, der muss 2023 tiefer in die Tasche greifen, denn die Preiserhöhungen haben auch die hessischen Verkehrsbetriebe erreicht. Während die Preise für Einzelfahrten steigen, versuchen einige Verkehrsbetriebe ihre Fahrgäste mit Sparpaketen zu entlasten. Was die Frankfurter von den Preiserhöhungen halten, erfahren Sie im Video.

Einzelticket in Frankfurt kostet nun 3,40 Euro

Während ein Einzelticket in Frankfurt 2022 noch 2,85 Euro kostete, liegt der Preis seit dem 01. Januar 2023 bei 3,40 Euro. Der Nordhessische Verkehrsbund erhöht die Ticketpreise um durchschnittlich 1,5 Prozent. Die Preise für das Seniorenticket Hessen, das Schülerticket Hessen und für das Hessenticket bleiben unverändert.

RMV-Fahrkarten
Eine Einzelfahrt in Frankfurt ist seit dem 01. Januar 2023 teurer.
deutsche presse agentur

Rabatte mit "SparPass" und "SparCard"

Mit Sparpaketen wollen RMV und NVV ihre Fahrgäste trotz Preiserhöhungen entlasten. Für zehn Euro gibt es den RMV-SparPass. Dieser ist 30 Tage lang gültig und bietet auf Kurzstrecken-, Einzel- und Tageskarten 25 Prozent Rabatt. In Nordhessen gibt es seit dem 01. Januar 2023 die NVV-Sparcard. Für neun Euro pro Monat können im NVV-Gebiet Spartickets genutzt werden – so können bei Einzelfahrten 50 Prozent gespart werden.

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Warten auf das 49-Euro-Ticket

Ein Grund für die gestiegenen Preise seien die hohen Energiekosten. Beim RMV liegen die Energiemehrkosten 2022 bei rund 50 Millionen Euro. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen auf die Einführung des 49-Euro-Tickets auf Hochtouren. Für den RMV sei dank der Finanzierungszusagen von Bund und Ländern zwar der Status Quo gesichert, größere Fahrplanausweitungen und neue Projekte müssten aber warten, sagte Geschäftsführer Knut Ringat. Zumindest die kommenden zwei Jahre müsse der Verbund unabhängig vom 49-Euro-Ticket den Gürtel enger schnallen. (dpa/dgö)