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Ehefrau (20) im Schlaf erwürgt und Hund getötet: Babis A. von Gericht in Griechenland verurteilt

Urteil nach brutalem Mord in Griechenland

Ehefrau Caroline C. ( † 20) im Schlaf erwürgt und Welpe getötet: Gericht verurteilt Babis A.

Mann für Mord an Ehefrau verurteilt - er sprach von Überfall Lebenslange Haft für Babis A.
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Lebenslange Haft für Babis A.
Mann für Mord an Ehefrau verurteilt - er sprach von Überfall

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Er erwürgte seine Frau im Schlaf, erhängte den eigenen Welpen am Treppengeländer und ließ die schreckliche Tat wie einen Raubüberfall aussehen. Erst Tage später überführte die Polizei Babis A. als den Mörder von Caroline C. (20). Der 34-Jährige gestand die Tat. Nun wurde Babis A. in Griechenland wegen des Mordes an der Mutter ihrer gemeinsamen Tochter Lydia (11 Monate) und am Familienhund verurteilt – mehr dazu im Video.

Mord an Caroline C. (✝20): Babis A. ließ es wie einen Überfall aussehen

Caroline Crouch und ihre kleine Familie.
Caroline Crouch (l.) und ihre kleine Familie.
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Drei Männer hätten seine Familie im Athener Vorort Glyka Nera überfallen und mehr als 10.000 Euro erbeutet, sagte Babis A. unmittelbar nach der Tat bei der Polizei aus. Obwohl er den Eindringlingen alles verraten habe, hätten diese seine Frau erwürgt und auch den gemeinsamen Hund getötet – vor den Augen ihrer kleinen Tochter.

Doch mehrere Unstimmigkeiten in der Geschichte des Hubschrauberpiloten ließen die Polizei stutzig werden. Sein eigenes Handy, die Smartwatch seiner Frau und die Speicherkarte der Überwachungskamera brachten die Ermittler schließlich auf die Spur von Babis A. Kurz darauf gestand er den Mord an seiner Frau. Unstimmigkeiten in der Erziehung und Pflege der gemeinsamen Tochter sollen zum Mord geführt haben. Die Staatsanwaltschaft beschrieb vor Gericht, er habe sie absichtlich erstickt, während sie schlief. Das Gericht folgte mit dem Urteil der Mord-Beschuldigung, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet. Babis A. wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

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Babis A. nach Mord an Caroline C.: "Ich wollte nie lügen"

"Ich wollte nie lügen", soll der 34-Jährige der Polizei gesagt haben. "Ich habe getan, was ich getan habe, um einer Festnahme zu entgehen und meine Tochter zu beschützen." Sein Anwalt teilte in einem Statement für Babis A. mit: "Meine Sorgen gelten unserem Kind Lydia. Ich sende gute Wünsche an unsere Familien. Ich bin am Boden zerstört wegen allem, was ich getan habe. Ich habe es mit meinem Kind im Hinterkopf getan."

Nach dem Mord an seiner Frau nahm Babis A. noch an der Trauerfeier für Caroline C. teil, hielt dort sogar eine Rede und umarmte seine ehemalige Schwiegermutter. "Ich hätte seinen verdammten Kopf direkt von seinen Schultern geblasen und die Konsequenzen bereitwillig getragen", sagte David C., der Vater der Toten, später der „Daily Mail.“ Der Tag, an dem er erfuhr, dass seine Tochter nicht mehr lebt, sei „der schlimmste Tag in meinem Leben gewesen“. Nach dem Besuch bei dem Gedenkgottesdienst wurde Babis A. verhaftet. (jda, lkr)

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