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Drama auf dem Meer! Jacht geht in Flammen auf - Fischer rettet Familie

Drama in den USA

Jacht geht in Flammen auf - Fischer rettet Familie

Jacht geht in Flammen auf - Fischer wird zum Helden Drama in den USA

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Ein gigantischer Feuerball. Das dürfte eines der Bilder sein, die den Schiffsbesitzern Kitt Watson (67) und Diane Watson (57) sowie deren erstem Maat Jarrod Tubbs (33) ewig im Gedächtnis bleiben wird. Denn in diesem riesigen Flammen-Inferno ging ihre Jacht auf – und damit all ihre Besitztümer. Dass es nicht noch schlimmer kam, verdanken die drei und ihre Hunde einem Fischer, der selbstlos zur Hilfe eilte. Ein Video dokumentiert den heftigen Brand.

Fischer wirft Fang über Bord

Tom Hadley aus Hollis, New Hampshire (USA), war gerade mit seinem kleinen Fischerboot vor der Küste unterwegs, als er Rauch an Bord der „Elusive“ sah. Er entschloss sich, umzudrehen und zu helfen. Als er die Jacht erreichte, stand diese bereits in Flammen.

Zu dem Zeitpunkt waren alle drei Bewohner der Jacht und ihre beiden Hunde an Bord! Hadley erzählt, dass alle drei auf einer Plattform am Heck des Bootes standen. Der dicke, schwarze Rauch, der auf Fotos und Videos dokumentiert ist, muss kilometerweit zu sehen gewesen sein. Die drei Menschen hielten Pool-Nudeln in den Händen. Hadley rief ihnen zu, sie sollten ins Wasser springen. Hadley selbst warf seine Hummerkäfige über Bord, um Platz für die Schiffsbrüchigen zu machen.

Angst vor der großen Explosion

„Zuerst habe ich der Frau ins Boot geholfen, dann haben wir die beiden Hunde an Bord geholt“, sagt der mutige Fischer. „Als der jüngere Mann halb im Boot war, habe ich ihn über die Seite gezogen.“ Dann habe er ein zweites kleines Fischerboot gesehen und um Hilfe gerufen. Denn der dritte Mann war noch nicht gerettet. Er hielt sich bei zunehmender Hitze an der Außenwand des Bootes fest. Eine gefährliche Situation für alle Beteiligten: „Der Gedanke, dass im Falle einer Explosion brennende Fieberglasfasern auf uns herabregnen könnten, war nicht gerade angenehm.“

Dank seines Einsatzes konnten alle Menschen und Hunde sicher an Land gebracht werden. Da die Jacht der Wohnsitz der drei Schiffbrüchigen war, verloren sie all ihre Besitztümer. Die viel schönere Nachricht: Nach einer kurzen Versorgung im Krankenhaus konnten sich alle wieder in den Arm nehmen.

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Schiff liegt 20 Meter tief unter Wasser

Warum das Schiff überhaupt in Flammen aufging, ist nicht geklärt. Die Besitzer und der erste Maat erzählten, dass sie den Rauch unter Deck bemerkt hätten – und innerhalb von wenigen Minuten sei das ganze Schiff verqualmt gewesen.

Nicht einmal zwei Stunden nachdem die Brandmeldung bei der Feuerwehr einging, sank das Schiff. Die Gezeiten haben es mittlerweile von der Küste weggetrieben. Es liegt nun ungefähr 20 Meter tief unter Wasser. Eine Bergung ist nicht vorgesehen. Da es zudem bis zur Wasserkante abbrannte, geht die Feuerwehr davon aus, keine Spuren der Brandursache mehr zu finden. Für den Falle eines Ölaustritts beobachtet die Küstenwache das gesunkene Boot nun genau. (eon)