RTL News>

Debatte um Impfpflicht - Giffey: "Logische Schlussfolgerung das zu tun"

Berliner Bürgermeisterin Giffey angesichts der Omikron-Welle

Impfpflicht als logische Schlussfolgerung

Impfpflicht ist nur konsequent Berliner Bürgermeisterin Giffey
06:28 min
Berliner Bürgermeisterin Giffey
Impfpflicht ist nur konsequent

30 weitere Videos

Giffey wirbt für Impfpflicht

von Andreas Kock

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey wirbt eindringlich für die Corona-Impfpflicht. Das sei nur konsequent angesichts der Bedrohung durch die Omikron-Variante . Gleichzeitig gelte es weiter massiv zu impfen. Eine hohe Impfquote erleichtert dann die Einführung der Impfpflicht, so das Kalkül der SPD-Politikerin.

+++ Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de +++

Wenn die Infrastruktur bedroht ist

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat eine Corona-Impfpflicht in der Sendung „Frühstart“ von RTL/ntv als „logische Schlussfolgerung“ bezeichnet. Grundsätzlich sei eine solche Pflicht das „allerletzte Mittel“. Zuvor müssten alle anderen Instrumente der Pandemie-Bekämpfung ausgereizt werden. Aber ab dem Punkt, an dem der gesamte Gesundheitsschutz der Bevölkerung sowie die kritische Infrastruktur gefährdet seien, müsse „man in der Abwägung diese Pflicht auch eingehen.“

Lese-Tipp: B undesbildungsministerin: "Müssen uns auf Schulschließungen vorbereiten"

Giffey weiter: „Deswegen ist es jetzt eine logische Schlussfolgerung, das zu tun.“ Insbesondere der Expertenrat der Bundesregierung hatte auf die Gefahr für die kritische Infrastruktur wegen Corona-bedingter Krankmeldungen verwiesen.

Hohe Impfquoten helfen auch bei der Pflicht

Die Regierende Bürgermeisterin blickt auf eine Berliner Situation, in der ein Drittel der Einwohner „geboostert“ und weit über siebzig Prozent doppelt geimpft sind. Aber grundsätzlich müssten ihrer Ansicht nach noch weitere Teile der Bevölkerung vollständig geimpft werden, um eine Impfpflicht einzuführen. Ideal seien Impfquoten von achtzig oder gar neunzig Prozent. „Dann sind wir auch in einer Situation, in der eine allgemeine Impfpflicht auch viel klarer umsetzbar ist.“ Dafür wolle sie werben.

Lese-Tipp: Große Omikron-Welle rollt zum Jahreswechsel auf uns zu