Corona verändert die Arbeitswelt

Das sind die gefragtesten Berufe 2021

Vor allem IT-Berufe und Jobs im Online-Handel werden 2021 nachgefragt.
Vor allem IT-Berufe und Jobs im Online-Handel werden 2021 nachgefragt.
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07. Juni 2021 - 13:50 Uhr

Berufe im Gesundheitswesen und IT-Experten gefragt

Laut einer Auswertung des Portals Gehalt.de werden 2021 insbesondere drei Berufsfelder in den Fokus rücken. Jobs im Zusammenhang mit Homeoffice-Vernetzung werden demnach immer wichtiger, ebenso der Beruf des Virologen, bzw. des Laborassistenten. Welche Berufe in diesem Jahr die sichersten Berufsperspektiven bieten, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Cloud-ArchitektInnen: Vernetzung im Homeoffice wichtiger denn je

Aufgrund der Pandemie arbeiten die meisten Menschen momentan ausschließlich im Homeoffice. Und auch in Zukunft werden wir wohl einen Großteil unserer Arbeit von zuhause aus erledigen. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, dass ihre Mitarbeiter flexibel und agil arbeiten können. Dafür brauchen sie den Zugriff und die Vernetzung auf externe Server, die von sogenannten Cloud-Architekten verwaltet werden. Cloud-ArchitektInnen verdienen laut Gehalt.de rund 64.900 Euro brutto jährlich und müssen sich um Arbeitslosigkeit in Zukunft wohl keine Sorgen machen.

E-Commerce-ManagerInnen durch Online-Boom gefragt

Schon vor der Corona-Pandemie wurde immer mehr im Internet eingekauft, Corona hat diesen Trend noch verstärkt. Der Onlinehandel rechnet daher auch in 2021 mit steigenden Umsätzen. Beschäftigte in dieser Branche sind daher in diesem Jahr sehr gefragt. E-Commerce-ManagerInnen verdienen im Jahr laut Gehalt.de rund 39.900 Euro brutto im Jahr. Auch die Schaltung von Werbung und Anzeigen im Internet wird für Unternehmen immer wichtiger. Darum kümmern sich sogenannte Performance-Marketing-ManagerInnen mit Schwerpunkt Social Commerce. Sie verdienen laut Studie jährlich rund 50.000 Euro brutto.

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VirologInnen und Pflegefachkräfte händeringend gesucht

Um das Corona-Virus weiter zu erforschen sind in diesem Jahr vor allem VirologInnen und LaborassistentInnen gefragt. VirologInnen verdienen laut Gehalt.de rund 62.200 Euro jährlich, LaborassistentInnen deutlich weniger mit 36.400 Euro järhlich. Zur Betreuung von Corona-Patienten sind zudem Pflegefachkräfte mit Spezialisierung auf Beatmungs- und Intensivpflege essentiell. Ihr Jahresverdienst beträgt um die 44.200 Euro. Laut Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de, könnte der hohe Bedarf an Pflegekräften dazu führen, dass die Beschäftigten auch mehr Mitspracherecht in Sachen Gehalt und Arbeitszeiten erhalten.

Geheimtipp: SpieleentwicklerInnen und LebensmitteltechnikerInnen

Da Kino-Besuche und andere Freizeitaktivitäten momentan nicht möglich sind, steigen viele auf andere Beschäftigungsmöglichkeiten wie Gesellschaftsspiele, Brettspiele oder Online-Spiele um. Die Gaming-Branche kann daher steigende Umsätze verzeichnen und zeigt sich auch für das kommende Jahr optimistisch. SpieleentwicklerInnen verdienen jährlich um die 42.700 Euro brutto.

Des weiteren steigen die Ansprüche der VerbraucherInnen an Lebensmittel und eine bewusste Ernährung. Dieser Trend soll auch 2021 weiter anhalten,weshalb Lebensmittel ständig produziert und weiterverarbeitet werden müssen. Diese Arbeit erledigen LebensmitteltechnikerInnen, die im Jahr rund 40.300 Euro verdienen.

Lukrative Berufe auch ohne Studium

Die Krise hat gezeigt: Flexibilität ist eine der wichtigsten Kernkompetenzen sowohl für Arbeitnehmemende als auch für Arbeitgebende. Laut dem Geschäftsführer von Gehalt.de, zeigt sich durch diesen Wandel, dass ein Studium nicht unbedingt notwendig ist, um einen krisensicheren Berufe auszuüben. Und Eines steht fest: Die Pandemie hat zu einer Trendwende geführt. Bislang unbeachtete Berufe rücken in den Fokus und wecken das Interesse bei der neuen Generation von Arbeitnehmern.