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China: Kind zerstört Teletubbies-Figur, Vater soll 4000 Euro zahlen - Empörung in den sozialen Medien

Nachdem Sohn eine Teletubbies-Figur umgestoßen hat

Kind zerstört Teletubbies-Figur: Vater soll rund 4.000 Euro zahlen!

5-Jähriger zerstört Teletubbie-Figur Kleines Missgeschick
00:55 min
Kleines Missgeschick
5-Jähriger zerstört Teletubbie-Figur

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Die meisten Eltern gehen mit ihren Kindern gerne in Spielwarengeschäfte, um ihnen eine kleine Freude zu bereiten. Mit der Freude war es für eine Familie aber schnell vorbei: Ein Junge hatte versehentlich eine lebensgroße Teletubbies-Skulptur aus Porzellan im Wert von mehr als 6.000 Euro umgeworfen. Die Kosten dafür sollten nun seine Eltern tragen.

Goldene Teletubbies-Figur stürzt auf den Boden

Vergangenen Sonntag fanden Mitarbeiter eines Spielzeugladens im Einkaufszentrum Langham Place im chinesischen Mongkok eine 1,80 Meter große Teletubbies-Figur zertrümmert vor. Bei der Überprüfung der Videoaufzeichnungen des Geschäfts ist zu sehen, wie sich ein Junge an die goldfarbene Porzellan-Puppe lehnt und versucht, sie vor dem Herunterfallen zu retten. Es ist ihm aber nicht gelungen, die gigantische Figur aufzufangen, so dass sie auf den Boden stürzte.

Cheng, der Vater des Jungen, telefonierte zu diesem Zeitpunkt vor dem Geschäft, kehrte aber zurück, als er einen lauten Knall hörte. „Mein Sohn war regungslos, er starrte nur auf das Spielzeug. Mein Sohn hatte nach dem Vorfall große Angst, dass er nicht mehr zur Schule darf. Er fragte mich, warum die Puppe so gruselig aussah“, sagte er.

Sohn fälschlicherweise beschuldigt

In dem Glauben, dass sein Sohn einen Fehler gemacht hatte, erklärt sich Cheng bereit, für die Figur zu bezahlen. Der Ladenbesitzer gewährt einen Preisnachlass auf den Einzelhandelspreis von 52.800 Hongkong-Dollar (ca. 6.300 Euro) und berechnete stattdessen den Selbstkostenpreis von 33.600 Hongkong-Dollar (ca. 4.010 Euro).

Nach dem Vorfall vermutete der Vater, dass Mitarbeiter seinen Sohn fälschlicherweise beschuldigt hatten. Die Überwachungsaufnahmen zeigen, dass der Junge die Puppe aus Versehen umgeworfen hatte. Der Vater kritisiert das Personal des Ladens, weil es ihn und seine Frau in dem Glauben gelassen habe, ihr Sohn habe die Skulptur getreten. Später forderte er das Geschäft auf, das Geld zurück zu erstatten und behauptete, man hätte die Puppe schützen müssen, indem man sie als "fragil" kennzeichnet.

Die Besitzer des Ladens, KK Plus, behaupteten, die Entschädigung für die Statue sei "einvernehmlich vereinbart" worden. In einer Erklärung hieß es: "Der Vorfall wurde sofort und vollständig aufgeklärt, und die Zahlung wurde vom Eigentümer vorgeschlagen.“

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Laden entschuldigt sich bei Familie und zahlt Geld zurück

Die Veröffentlichung der Geschichte des kleinen Jungen löste einen lokalen Aufschrei der Empörung aus. Einige Kritiker beschuldigten den Ladenbesitzer, den Vater abgezockt zu haben. Andere meinten, solch eine teure Figur hätte nicht einfach im Geschäft herumstehen, sondern besonders gesichert sein müssen.

Unter dem Druck der Öffentlichkeit sah sich der Ladenbesitzer gezwungen, eine öffentliche Entschuldigung abzugeben und der Familie das Geld zurückzuzahlen. (cba/lha)