Fünf Tipps für eine grüne Oase

Checkliste für den Frühjahrsputz im Garten: Was jetzt zu tun ist

05. Juni 2020 - 13:33 Uhr

Start in ein erfolgreiches Gartenjahr

Anstatt in den Urlaub zu fahren oder das öffentliche Leben zu genießen, bleibt uns momentan notgedrungen viel Zeit - zum Beispiel, um den Garten frühjahrsfit zu machen. Rasenmähen, düngen, Beete vorbereiten, pflanzen, schneiden und Gartengeräte auf Vordermann bringen! Es gibt viel zu tun. Wir zeigen, was jetzt sinnvoll ist, um daheim eine grüne Oase zu schaffen.

Gartengeräte reinigen, pflegen und schärfen

Frühjahrsputz: Bevor es in den Garten geht, sollten alle Geräte gereinigt und gepflegt werden
Bevor es in den Garten geht, sollten alle Geräte gereinigt und gepflegt werden
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Bevor es in den Garten geht, sollten Sie Ihre Gartengeräte auf die neue Saison vorbereiten.

  • Schaufel, Spaten oder Rechen mit einer Bürste und wenn nötig mit etwas Wasser von alter Erde befreien und anschließend gut abtrocknen.
  • ​Bei Gartenmaschinen wie Rasenmäher, Motorsägen und Vertikutierer ist es sinnvoll, die beweglichen Teile besonders gründlich, aber behutsam vom Schmutz befreien. Kleine Steine oder Sand können sonst leicht in die Mechanik gelangen und dort festtrocknen.

Rost rücken Sie am besten mit einer Drahtbürste* 🛒 oder Schleifpapier zu Leibe. Bei besonders hartnäckigen Fällen kann auch eine Schleifmaschine* 🛒 verwendet werden. Die Gartengeräte danach gut einölen oder mit Wachs behandeln.

Sauber, rostfrei aber stumpf? Hecken- und Gartenscheren, Gartenmesser und sogar den Rasenmäher können Sie ganz einfach mit einem Schleifstein für Gartengeräte selbst schärfen. Alternativ kann auch ein Wetzstahl oder ein Wetzstein aus der Küche verwendet werden. Kontrollieren Sie jetzt, ob alles noch fest verbunden und intakt ist - eventuell tauschen Sie defekte Stiele aus oder schrauben/nageln lose Verbindungen wieder zusammen.

Sträucher, Stauden und Rosen schneiden

Corona-Krise für die Gartenarbeit nutzen
Damit Ihre Rosen im Sommer in voller Blüte stehen, müssen sie geschnitten werden
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Die Märzsonne hat den Boden abtrocknen lassen und die ersten Frühjahrsblüher sprießen bereits aus dem Boden? Höchste Zeit, die letzten Laubreste von den Beeten zu entfernen, Unkraut zu zupfen und stehengelassene Stauden und Blumen bis kurz über dem Erdboden abzuschneiden. Auch Edel- und Beetrosen können jetzt zurückgeschnitten werden: Beetrosen bis auf drei bis vier Augen über dem Boden kappen – Edelrosen und schwach wachsende alte Rosen nicht ganz so tief. Bei Strauch- und Kletterrosen nur das tote Holz entfernen.

Sollten Sie Ihre Gehölze noch nicht geschnitten haben, können Sie auch das jetzt noch erledigen. Beim Schnittzeitpunkt gilt: Gehölze, die von Januar bis April blühen, werden nach der Blüte geschnitten, alle anderen im Winter oder auch jetzt noch. Füllen Sie entstandene Lücken mit Frühlingsblumen, Stauden oder Gehölzen auf und erfreuen Sie sich an ihrem Garten nach getaner Arbeit.

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Rasenpflege – Grundlagen für einen grünen Teppich

Der Rasen braucht im Frühjahr ganz besondere Pflege.
Richtige Pflege im Frühjahr: Vertikutieren hält den Rasen in Schuss.
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Meist beginnt der Rasen bereits im März wieder zu wachsen – jetzt ist die Zeit, ihn zum ersten Mal nach dem Winter zu mähen. Dabei ist eine Länge von 4 oder 5 Zentimetern ideal, um den grünen Teppich vor dem Austrocknen zu schützen. Bei besonders hohem Gras kann ein Hochgrasmäher von Vorteil sein.

Anfang April steht dann das Vertikutieren an, um den Rasen zu belüften und ihn von Unkraut und Moos zu befreien. Danach wird er mit Sand abgestreut und Lücken können mit Rasensaat* 🛒 nachgesät werden. Wässern nicht vergessen! Etwa drei Wochen später wird der Rasen gekalkt oder mit einem Spezialdünger versorgt.

Bodenbearbeitung – die gesunde Basis

Frühjahrsarbeiten: Je nach Bodenbeschaffenheit, können die Beete umgegraben einen Spatenstich tief werden
Je nach Bodenbeschaffenheit, können die Beete umgegraben einen Spatenstich tief werden
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Nicht nur bei der Neugestaltung eines Gartens ist gute Vorbereitung wichtig, auch bei der Anlage einzelner Gemüse- oder Blumenbeete. Mit der richtigen Vorbereitung sorgen Sie für optimale Wachstumsbedingungen und werden mit einer reichen Gemüseernte und blühenden Beeten belohnt. Ziel ist es, Sauerstoff in den Boden zu bekommen und den Gehalt an Wasser zu kontrollieren. Das ist wichtig, um möglichst günstige Bedingungen für das Leben im Boden zu schaffen.

Sauerstoff kommt dann in den Boden, wenn dieser krümelig ist. Das kann durch Abdecken mit Vlies oder Pflanzenteilen erreicht werden oder durch das Umgraben im Herbst. Die dritte Möglichkeit ist das alt bekannte Umgraben im Frühjahr. Bei einem normalen, lockeren Boden ist das jedoch nur alle zwei Jahre nötig. Anders sieht es bei festen, lehmigen Böden aus, denn die sollten in jedem Jahr einen Spatenstich tief umgegraben werden. Dabei können Sie Kompost einarbeiten oder bei sehr feuchten Böden ein Kompost-Sandgemisch verwenden.

Entfernen Sie Unkraut, Wurzeln und Steine und machen Sie eine Bodenanalyse. Dann wissen Sie genau, was Ihren Beeten fehlt und können entsprechend der Bepflanzung düngen.

Aussäen und Vorziehen von Gemüse und Blumen

Auch Kinder können helfen, den Garten fit zu machen
Die Kinder können mithelfen, den Garten frühlingsfit zu machen
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Ab Ende März können die ersten Sommerblüher direkt ins Beet/Hochbeet ausgesät werden. Denken Sie daran, bei kalten Nächten den Boden mit Vlies abzudecken. Auch unempfindliche Gemüsesaaten, wie Erbsen, Feldsalat oder dicke Bohnen können bereits ins Freiland ausgesät werden. Kälteempfindliche Pflanzen kultivieren Sie besser in Töpfen, Schalen oder Kästen vor. Das kann auf der Fensterbank, im Frühbeet oder im Gewächshaus erfolgen.

Bei der Aussaat darauf achten, dass ein Ablaufloch fürs Wasser vorhanden ist - oder bringen Sie auf dem Boden eine leichte Drainageschicht aus. Jetzt sind Wärme, Licht und Feuchtigkeit wichtig, damit die jungen Keimlinge wachsen können. Sobald die Pflänzchen zwei echte Blattpaare entwickelt haben, ist es Zeit sie zu vereinzeln (pikieren), da sie jetzt mehr Platz brauchen.

Vorgezogene Gemüsepflanzen dürfen nicht gleich ins Freie gesetzt werden. Durch die gut geschützten Bedingungen, die die Keimlinge bisher gewöhnt waren, sind sie empfindlich und würden durch die plötzliche Veränderung Schaden nehmen. Daher die Pflänzchen erst langsam an ihr luftiges Zuhause gewöhnen.

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