Geneva Wilson will ihr Leben voll genießen

Krebs kommt nach 2 Chemos wieder: 26-Jährige plant jetzt ihre Hochzeit und ihre Beerdigung

Geneva bei einem Insel-Ausflug mit ihrem Verlobten James.
Geneva und ihr Verlobter James machen sich jeden Tag eine schöne Zeit.
Instagram/nevawil

Die dritte und letzte Diagnose

Mit 24 Jahren hat Geneva Wilson ihre erste Diagnose bekommen, mit 26 die wahrscheinlich letzte: Brustkrebs im Endstadium. Neben ihrer Familie und Freunden ist ihr Verlobter James eine ihrer größten Stützen. Das Paar will sich bald das Ja-Wort geben. Viel Zeit bleibt ihnen allerdings nicht mehr.

Das ungute Gefühl blieb

Mit 24 Jahren entdeckte Geneva Wilson aus Neuseeland einen Knoten in ihrer Brust. Der britischen Zeitung „Daily Mail“ teilte sie mit: „Ich saß auf dem Sofa und es hat sich genauso angefühlt, wie sie immer sagen: Ein Knoten, der sich nicht bewegt.“ Die Diagnose ließ nicht lange auf sich warten: Brustkrebs im dritten Stadium.

Für die junge Frau stand plötzlich die Welt still, sie musste alles abbrechen – auch ihr Psychologiestudium. Es folgten zahlreiche Behandlungen, die anfangs sogar Wirkung zeigten. Doch Geneva zweifelte: „Ich hatte Angst und das Gefühl, dass etwas in meinem Körper nicht stimmte.“ Mit dem unguten Gefühl behielt sie leider recht.

Keine Chance dem Brustkrebs

Jahre nach der ersten, lässt die aktuelle Diagnose keinen Raum für Hoffnung auf Heilung. Die Ärzte geben Geneva nur noch vier bis zehn Monate zu Leben. Der Krebs ist zurückgekommen und diesmal hat es die Lunge erwischt. „Sie haben den Knoten entfernt und auch ein Stück meiner Lunge. Mein Körper versucht noch immer sich von der letzten Chemotherapie zu erholen, die ich nicht gut vertragen habe“, erzählt die heute 26-Jährige.

Atmen falle ihr inzwischen schwer, genauso das Sprechen. Doch eine Botschaft will sie so lange es geht andere warnen: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig, genauso wie Anzeichen frühzeitig zu erkennen.

Lese-Tipp: So erkennt man auffällige Knoten in der Brust bei sich selbst.

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Eine Kämpferin durch und durch

Jetzt setzt Geneva in der ihr verbleibenden Zeit dafür ein, dass eine Immunbehandlung in Neuseeland zur Standardbehandlung gehört. Ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Brustkrebs. In Neuseeland müssen Betroffene wie Geneva die Kosten in Höhe von umgerechnet 100.000 Euro selbst tragen.

Ihre Familie hat ein Spendenkonto eingerichtet, um die Kosten der Behandlung zu decken. Dort sind mittlerweile fast 70.000 Australische Dollar zusammengekommen (Stand: 01.01.2022).

Die Liebe ihres Lebens

Mit dem Geld verfolgt Geneva ein bestimmtes Ziel: „Zum jetzigen Stand meines Zustandes wird das Geld weniger für meine Behandlung, als viel mehr für meine Beerdigung genutzt werden. Die Neuseeländerin plant ihre Beerdigung, damit sich später niemand aus ihrer Familie darum kümmern muss.

Doch auch wenn die Krankheit alles andere überschattet, so nimmt sich Geneva den Rat der Ärzte zu Herzen: „Die Ärzte sagen mir, dass ich das beste aus der mir verbleibenden Zeit machen soll“, erzählt Geneva. Und genau das tut sie, indem sie bald ihren Freund James heiraten wird.