Mit Ohrwurm neben dem Streifenwagen

Brandenburger Polizisten tanzen zum Internethit "Friday" ins Wochenende

28. April 2021 - 9:51 Uhr

Polizisten begeistern mit Tanzeinlage

Der Internethit "Friday" ist ein echter Chartstürmer. Das kultige Video hat schon viele Nachahmer. Jetzt tanzen sogar Brandenburger Polizisten dazu. "It's Friday again" dachten sich Beamten wahrscheinlich kurz vor ihrem Start ins Wochenende und tanzten nach ihrer Schicht in die freien Tage. Im Video zeigen die Beamten ihr Rhythmusgefühl.

Bei dem Beat können sich auch Polizisten nicht mehr halten

"Marco, weißt du, was heute für ein Tag ist?", fragt der Polizist am Steuer im Video seinen Kollegen auf dem Beifahrersitz. "Was ist für ein Tag?", fragt der zurück. Daraufhin beginnt der Polizist am Steuer laut zu singen: "It's Friday then. Then Saturday, Sunday, what?".

Polizist Marco stimmt mit ein und kann sich zum einsetzenden Beat nicht mehr halten. Er reißt die Tür auf und springt von seinem Sitz. Auf der Straße beginnt er zu dem Ohrwurm zu tanzen. Mit coolen Moves läuft er neben dem in Schrittgeschwindigkeit fahrenden Polizeiwagen her. Plötzlich tauchen noch zwei weitere Kollegen mit Helmen auf, die scheinbar auf der Rückbank gesessen haben. Auch sie setzen in die spontane Choreografie mit ein und liefern spektakuläre Tanzbewegungen. Einer hat dabei sogar seine rote Polizeikelle in der Hand.

Die Polizei Brandenburg sieht die Aktion entspannt

Die Polizei Brandenburg hat das Video nicht offiziell produzieren lassen, wie der Sprecher des Polizeipräsidiums, Torsten Herbst, am Montag gegenüber RTL sagte. Es sei bereits vor einem Jahr spontan nach einem anstrengenden Einsatz der Bereitschaftspolizei entstanden. Jetzt sei es völlig überraschend in die sozialen Netzwerke gelangt. Der tanzende Polizist Marco könne sich selbst nicht erklären, wie das Video nun im Netz viral gegangen ist. Die Polizisten müssten sich aber keine Sorgen vor einer Strafe machen, so Herbst. "Das Video vermittelt Amts- und Lebensfreude. Es zeigt, dass in den Uniformen auch nur Menschen stecken."