Pimp your Coffee

So holen Sie sich den "Third Wave"-Kaffeegenuss nach Hause

18. November 2021 - 12:06 Uhr

Im Video: So klappt's mit dem besonderen Kaffee am Morgen

Für viele Menschen startet der Morgen mit einem Kaffee. Erstmal wach werden, lautet da die Devise. Zudem muss es schnell gehen. Da wird der Kaffee zum Mittel zum Zweck. Einer Bewegung geht das ordentlich gegen den Strich. Mit der "Third Wave"-Methode (zu dt. dritte Welle Kaffee) will sie den Kaffeegenuss revolutionieren. Und wer bei Welle direkt an Corona denkt, ist diesmal auf dem falschen Trichter – wir erklären, was es mit der Kaffeewelle auf sich hat.

Was bedeutet die "Third Wave"-Methode?

Übersetzt bedeutet diese Methode "Dritte Welle Kaffee". Sie basiert auf dem Gedanken, Kaffee nachhaltig und bewusst zu genießen. Bei dem Produkt Kaffee soll hier Qualität vor Quantität stehen. Ziel: Für die Zubereitung soll sich ebenso viel Zeit genommen werden wie für einen guten Wein oder ein Craft Beer. Laut dem Kölner Röster Carlo Graf Bülow wird dafür Geduld, Feingefühl und viel Kreativität benötigt. Bereits bei der Wahl der Kaffeebohnen beginnt der Prozess. Hierbei soll es sich um hochwertige Bohnen handeln, die unter fairen Bedingungen und möglichst nachhaltig angebaut wurden. Auch die Röstung sollte schonend erfolgen.

Laut dem "Roastmarket Magazin" zielt die "Third Wave"-Bewegung auf mehrere Trends ab. Es werden beispielsweise traditionelle und alternative Zubereitungsmethoden genutzt. Dazu gehören die Nutzung einer French Press sowie das Aufbrühen des Kaffees von Hand. Das "Roastmarket Magazin" schreibt, dass das Motto des "Third Wave"-Methode laute: "Die Software ist wichtiger als die Hardware." So lasse sich ein guter Kaffee auch mit einfachem Equipment brühen – sofern die passenden und hochwertigen Bohnen vorhanden sind.

Aromen entlocken mit neuer Brühmethode

Ursprünglich stammen die Kaffeebohnen, welche häufig für die "Third Wave"-Methode genutzt werden, aus dem Kongo, aus Kenia oder auch Äthiopien. In Deutschland erhält man den "Third Wave"- Kaffee nicht überall. Hier und da beliefern kleine Röstereien Supermärkte. Doch tendenziell ist es so, dass das Thema "Third Wave" von den kleinen Handwerksröstereien bespielt wird.

Der Kölner Röster Carlo Graf Bülow arbeitet mit einer der neuesten Filter-Erfindungen. Hierbei handelt es sich um eine Brühmethode mit der AeroPress. Sie dient dazu, dem Kaffee ganz neue, noch ungeahnte Aromen entlocken zu können. Doch wie das Ganze funktioniert und wie Sie sich ganz einfach den "Third Wave"-Genuss nach Hause holen können, das sehen Sie im Video. (xha/tkl)