Kanzlerin mit Wassermangel

Schwächeanfall beim Staatsempfang: Angela Merkel zittert heftig

19. Juni 2019 - 13:50 Uhr

Bundeskanzlerin kann sich kaum noch ruhig halten

Plötzlich fing die Bundeskanzlerin an, heftig zu zittern. Angela Merkel ging es augenscheinlich nicht gut, während sie in Berlin den neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfing. Sie konnte sich kaum ruhig halten, während sie neben dem Staatsgast stand, wie auch im Video zu sehen ist.

Fünf Minuten vorher war noch alles normal

Während sie am Dienstag gemeinsam mit Selenskyj auf das Abschreiten der Ehrenformation der Bundeswehr wartete, begannen ihre Beine und ihr Körper heftig zu zittern. Als sie mit dem Präsidenten dann die Formation abschritt, hatte sich das Zittern sichtbar wieder gelegt.

"Drei Minuten vorher stand die Kanzlerin zum obligatorischen Shake-Hand-Bild noch fünf Meter vor mir", erzählt Kameramann Tom Müller, der für RTL vor Ort war. "Da war alles absolut normal." Kurze Zeit später merkte er, dass etwas passiert sein musste.

"Als die Kanzlerin dann gemeinsam mit dem Präsidenten auf dem ca. 70 Meter entfernten Podest stand um die Nationalhymnen abzunehmen, kam bei der Security der Kanzlerin plötzlich etwas Unruhe auf", so Müller. Er dachte zuerst, dass sich eventuell ein Demonstrant genähert hatte. "Hinterher erfuhr ich dann von Kollegen die anders standen, dass sie wohl Probleme in Form des Zitterns gehabt hat."

Nach drei Gläsern Wasser ging es wieder

Offenbar litt die Kanzlerin an Wassermangel. "Also ich habe inzwischen mindestens drei Gläser Wasser getrunken", sagte Merkel bei einer Pressekonferenz mit Selenskyj, das habe ihr offenbar gefehlt. Wie man sehe, gehe es ihr wieder sehr gut. Selenskyj sagte, er habe bei dem Vorfall neben Merkel gestanden. Er ergänzte: "Sie war in voller Sicherheit." Die Kanzlerin hatte schon früher bei ähnlichen Gelegenheiten gezittert - auch damals war als Ursache Wassermangel bei großer Hitze genannt worden.