Urteil in Auckland (Neuseeland)

Grace (†21) beim Sex von Tinder-Date erwürgt: Lebenslang für Mörder

Auckland, Neuseeland: Backpackerin Grace Millane (21) von Tinder-Date beim Sex erwürgt
© Facebook, Grace Emmie Rose Millane

24. Februar 2020 - 10:13 Uhr

Nach dem Mord machte er Fotos von der Toten

Der Neuseeland-Trip sollte die Reise ihres Lebens werden, doch sie endete tödlich. Ausgerechnet am Abend vor ihrem 22. Geburtstag wurde die junge Britin Grace Millane umgebracht, erwürgt beim Sex von einem Tinder-Date. Jetzt wurde ihr Mörder zu einer eine lebenslangen Haftstrafe verurteilt, der 28-Jährige muss nach dem Urteil des Gerichts in Auckland mindestens 17 Jahre im Gefängnis bleiben

Graces Leiche verscharrte er in einem Koffer

Backpackerin Grace Millane von Tinder-Date beim Sex erwürgt: In diesem Koffer, verscharrt im Buschland um Auckland, Neuseeland, fanden Ermittler ihre nackte Leiche
In diesem Koffer, verscharrt im Buschland um Auckland, fanden Ermittler Graces nackte Leiche
© Polizei Auckland

Wie eine Justizsprecherin bestätigte, wurde der Mann schuldig gesprochen, die Studentin im Dezember 2018 erwürgt zu haben.

Ihre Leiche packte er in einen Koffer und vergrub sie in der Nähe von Auckland, wo sie eine Woche später gefunden wurde.

Einen Tag später ging er zum nächsten Tinder-Date

FILE - In this Dec. 12, 2018, file photo, a woman lights candles during a candlelight vigil for murdered British tourist Grace Millane at Cathedral Square in Christchurch, New Zealand. At a sentencing hearing at the Auckland High Court on Friday Feb.
Mahnwache für die ermordete britische Touristin Grace Millane am Cathedral Square in Christchurch, Neuseeland (Archivfoto, Dezember 2018)
© AP, Mark Baker

Die Tat löste international Entsetzen aus, es gab auch Mahnwachen für die junge Frau. Der Mörder hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen: Es sei ein Unfall gewesen, nach einer ganz normalen sexuellen Begegnung von jungen Leuten, zu der beide Seiten bereit gewesen seien, so versuchte er sich herauszureden.

Während des Prozesses hörte das Gericht auch, dass der Mann intime Fotos von dem Opfer nach dem Tod machte. Am Tag nach dem Mord traf er sich mit einer anderen Internetbekanntschaft.