Ayla hatte wenige Wochen nach der Geburt Ekzeme

Baby hatte schrecklichen Hautausschlag, bis die Mutter zu diesem Hausmittel griff

Ayla hatte bereits wenige Wochen nach der Geburt einen schrecklichen Hautausschlag.
Ayla hatte bereits wenige Wochen nach der Geburt einen schrecklichen Hautausschlag.
© Jam Press

21. April 2021 - 13:31 Uhr

Es war ein Anblick, den Mama Gemma nur schwer ertragen konnte

Gemma Gilbert brachte im August 2019 ihre Tochter Ayla zur Welt. Bereits wenige Wochen nach der Geburt bekam Ayla einen schrecklichen Hautausschlag. Die Suche nach der Ursache und vor allem nach einer Lösung wurde zur Tortur – bis die Mutter ein simples Hausmittel entdeckte.

Wegen Hautausschlag: Baby litt unter schrecklichen Schmerzen

Sechs Wochen nach der Geburt war die Mutter sehr besorgt über das "schuppige" Aussehen ihrer Tochter und sprach mit Ärzten, die schließlich ein Ekzem diagnostizierten. Sie rieten der 35-Jährigen, verschiedene Cremes zu verwenden, doch Mama Gemma wollte es zunächst mit einer Ernährungsumstellung versuchen. "Ich wusste, dass sie auf etwas reagierte, weil ihr Kot eine seltsame Konsistenz hatte. Ich wusste, dass das ein häufiger Indikator für eine Laktose-Intoleranz ist. Also nahm ich keine Milchprodukte mehr zu mir, während ich sie stillte", so Gemma. Doch Aylas Haut wurde nicht besser. Im Gegenteil: Das Baby hatte sichtlich Schmerzen von den feurigen Wangen. "Es hat sie offensichtlich wirklich gestört - sie hat ihren Kopf an meiner Brust und Schulter gerieben, um sich zu kratzen", erklärt Gemma.

Einfaches Hausmittel half gegen Ekzem: "Es war wie Magie!"

Auch nach sechs Monaten schien sich Aylas Zustand nicht zu bessern. Gemma aus Wirral in Großbritannien versuchte es mit natürlichen Ölen, um die Haut zu beruhigen. Doch auch das brachte keinen Erfolg. Dann der vermeintliche Hoffnungsschimmer: Immer, wenn Ayla eine Tomate aß, wurde ihre Haut danach schlimmer. Also gab Gemma ihrer Tochter keine Tomaten mehr, und ihr Zustand besserte sich tatsächlich. Doch ganz verschwunden waren die Ekzeme nicht. Auch neun Monate nach der Geburt wurde die Haut immer wieder rot und "feurig".

In einem letzten Versuch, Aylas Haut zu beruhigen, durchsuchte Gemma ihre Sammlung von Cremes und Salben und erinnerte sich an eine Ringelblumensalbe, die sie bei Dermatitis bei sich selbst angewendet hatte, als sie mit ihrer Tochter schwanger war. "Es hat so schnell funktioniert, es war wie Magie. Innerhalb von zwei Tagen wurde ihre Haut sichtlich besser", behauptet Gemma.

Mittlerweile nutzt die Mutter die Salbe regelmäßig und sieht Fortschritte. Auch wenn sie weiß, dass das Ekzem sicherlich eine Ursache haben muss, die noch nicht gefunden wurde, ist sie froh, dass sie ihrer Tochter endlich helfen konnte.

Baby Ayla im Kindersitz
Dank einer Zinksalbe mit Calendula hat Ayla heute keine Rötungen mehr im Gesicht.
© Jam Press

Die Ringelblume ist ein altbewährtes Hausmittel

Die Ringelblume (Calendula) zählt zu den beliebtesten Pflanzen in der Naturheilkunde. Äußerlich angewendet kann Ringelblumensalbe oder Ringelblumenöl durch die antiseptische Wirkung zur raschen Heilung von Wunden beitragen. Sie kommen zum Einsatz bei Brandwunden, Ekzemen, Entzündungen der Haut, Krampfadern, schlecht heilenden Wunden sowie Verletzungen, die durch Wundliegen entstehen.

Die Inhaltsstoffe der Heilpflanze haben eine regenerative Wirkung auf die Haut und sollen zu einem gesunden und gleichmäßigen Hautbild verhelfen. Daher ist die Ringelblumensalbe nicht nur bei akuten Hautleiden, sondern auch zur täglichen Pflege zu empfehlen.

Field with calendula officinalis blossoms
Die Ringelblume ist ein beliebtes natürliches Heilmittel.
© Getty Images, fotolinchen

Auch interessant