Platzsparend und wendig

Der Baby Buggy: Was Sie beim Kauf beachten sollten

Ob zum Einkaufen oder in den Park: Mit einem Baby Buggy können Sie Ihr Baby überall mit hin nehmen. Wir stellen verschiedene Modelle vor.
Ob zum Einkaufen oder in den Park: Mit einem Baby Buggy können Sie Ihr Baby überall mit hin nehmen. Wir stellen verschiedene Modelle vor.
© Julie Francoeur (Julie Francoeur (Photographer) - [None], Julie Francoeur

17. September 2020 - 10:04 Uhr

Der Buggy – platzsparend und wendig

In den ersten Wochen liegt das Baby noch, denn die Muskulatur ist noch nicht so weit gestärkt, dass es allein sitzen kann. Kann das Baby erst einmal selbstständig aufrecht sitzen, wird es Zeit, den Kinderwagen gegen einen Sportwagen oder Buggy auszutauschen. Der Buggy bietet gegenüber einem Sportwagen mehrere Vorteile: Er ist besonders wendig und lässt sich mit wenigen Handgriffen zusammenfalten, sodass er auch im kleinsten Kofferraum Platz findet. Beim Kauf eines Buggys haben Sie die Wahl zwischen:

  • einem Liegebuggy
  • einem Sitzbuggy
  • einem Jogger

Was unterscheidet einen Buggy vom Kinderwagen?

Der Buggy ist wesentlich leichter und kompakter gebaut als ein klassischer Kinderwagen. Er lässt sich bei Bedarf einfach zusammenfalten und platzsparend verstauen. Dank seiner schwenkbaren Vorderräder ist er sehr wendig und schiebt sich leicht durch enge Bereiche, wie zum Beispiel überfüllte Fußgängerzonen und schmale Kassenzeilen.

Das Kind wird während der Fahrt mittels verstellbarem Gurtsystem gesichert. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Nachwuchs aus dem Wagen fällt oder einfach aufsteht. Die meisten Buggys verfügen zudem über einen Frontbügel, der sich bei Bedarf entfernen lässt.

Liegebuggys mit verstellbarer Rückenlehne

Ab einem Alter von ca. sechs Monaten wird es dem Baby im Erstlingskinderwagen zu langweilig. Es möchte die Welt entdecken und möglichst viel sehen. Um dem Kind jedoch auch die Möglichkeit einer Liegefläche bieten zu können, empfiehlt sich ein sogenannter Liegebuggy. Wird das Baby müde und möchte schlafen, lässt sich die Rückenlehne mit wenigen Handgriffen in eine bequeme Liegeposition bringen.

Gleiches gilt für die verstellbare Fußstütze. Um den Nachwuchs vor Regen oder starker Sonneneinstrahlung zu schützen, sollten Sie sich für ein Modell mit Verdeck entscheiden. Dieses kann bei Bedarf aufgeklappt oder auch komplett entfernt werden.

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

Sitzbuggys bieten Kindern Erholungspausen

Der Sitzbuggy verfügt ebenfalls über einen verstellbaren 5-Punkt-Gurt, ist jedoch mit einer starren Rückenlehne ausgestattet. Er eignet sich hauptsächlich für Kleinkinder, die bereits laufen können. Braucht das Kind eine Erholungspause oder herrscht in der Umgebung reger Betrieb, können Sie den Nachwuchs in den Buggy setzen und Ihren Weg ungehindert fortsetzen. Einige Modelle sind unterhalb der Sitzfläche mit einem Einkaufsnetz versehen – hier lassen sich Spielzeug oder Pflegeutensilien griffbereit verstauen. Ebenso wie Liegebuggys sind auch Sitzbuggys mit Sicherheitsbügel und Verdeck erhältlich.

Was ist ein Baby-Jogger?

Der sogenannten Jogger oder Baby-Jogger eignet sich ideal für aktive Eltern. Hierbei handelt es sich um einen 3-Rad-Kinderwagen, der für das Joggen in Wald, Stadt und Flur konzipiert wurde. Er verfügt über eine etwas größere Luftbereifung und eine komfortable Federung. Während sich im hinteren Bereich zwei Räder befinden, ist der Wagen vorne mit nur einem Rad versehen. Dadurch lässt er sich leichter schieben und bietet zudem einen engen Wendekreis. Die Sicherheit des Kindes wird auch bei diesen Modellen durch einen verstellbaren 5-Punkt-Gurt und einen Frontbügel gewährleistet. 

Buggys für Geschwisterkinder

Ist der Altersunterschied zwischen Ihren Kindern sehr gering, leistet auch ein Zwillings-Buggy gute Dienste. Hier empfiehlt sich jedoch ein Modell mit Liegefunktion. Während das Baby im Wagen schläft, kann das Kleinkind jederzeit in den Sitz krabbeln und sich schieben lassen. Die Sitzflächen für die Kleinen befinden sich nebeneinander, sodass Sie beide Kinder im Blick haben, oder auch hintereinander, was den Wagen schmaler macht.

Geschwister-Buggys verfügen über einen Sicherheitsgurt pro Sitzeinheit. Dank der schwenkbaren Vorderräder sind auch breite Zwillings-Buggys leicht und wendig in der Handhabung.