Zumindest bei Schweizer Securitys

Krasses Corona-Verbot: Jetzt müssen auch noch die Bärte ab!

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27. Oktober 2020 - 11:36 Uhr

Schweiz: Wer sich weigert, wird versetzt

Ab dem 01. November sind Bärte ab einer Länge von fünf Zentimetern verboten – zumindest bei den Parlamentswachen in der Schweiz. Abgeordnete haben die Aktion ins Rollen gebracht. Wie der Ständeratspräsident Hans Stöckli der Zeitung "Blick" sagte, sei die Frage nach den Bärten in Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen aufgekommen: "Ein langer Bart macht das korrekte Maskentragen ja nicht einfacher." Wer sich gegen das Bart-Verbot weigert, wird aus dem schweizerischen "Bundeshaus" versetzt.

Aber wie hängen Bärte mit Corona zusammen?

"Für die Bartträger unter den Sicherheitsassistenten des Bundessicherheitsdienstes (BSD) gilt ab dem 1. November 2020 eine Maximallänge von fünf Zentimetern ab Kinn", wie die schweizerische Zeitung "Blick" die Kommunikationschefin des Bundesamtes für Polizei, Cathy Maret, zitiert.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass Bärte ein höheres Ansteckungsrisiko für Corona-Infektionen bieten würden. Einerseits könnten sich im Bart Viren sammeln, die mehrere Stunden überleben können. Auf der anderen Seite könnten Bärte dafür sorgen, dass die Maske nicht richtig sitzt.

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Maret erklärte, Rückmeldungen der Parlamentarier hätten gezeigt, "dass wir unsere Erwartungen und Anforderungen an das Erscheinungsbild mittels Dienstanweisung präzisieren müssen." Es werde im Parlament ein gepflegtes Erscheinungsbild erwartet. Wie Maret bestätigt, wurden durch die neue Verordnung zwei Polizisten versetzt. Sie würden nun an einem anderen Ort in Bern eingesetzt werden.